Eine komplexe Aufgabe in der LED-Beleuchtung ist die Dimmer-Kompatibilität. Doch nur wenige Dimmer sind kompatibel mit den LED-Lampen. Das soll sich ändern mit dem CD161X. Einen Absatz von bis zu 10 Millionen Einheiten erwartet für 2012 der Hersteller.
Bisher ist im Consumer-Markt eines der Haupthindernisse für eine höhere Akzeptanz von LED-Nachrüstungen die Dimmer-Kompatibilität. Eine direkte Lösung für das Problem bietet mit einem digitalen LED-Controller Cirrus Logic dem LED-Beleuchtungsmarkt an. Auf der digitalen TruDim-Technologie basiert die LED-Controller-Familie CS161X. Mit den meisten der weltweit installierten Dimmer konnte in Tests eine nahezu hundertprozentige Kompatibilität nachgewiesen werden.
LED-Lampen, die in Unternehmen, Wohngebäuden oder im Handel installiert sind und überwiegend analoge Controller verwenden, sind nicht ohne weiteres mit den vielen verschiedenen Dimmern kompatibel. Eine Hauptursache für den Verbraucher, der diese Produkte gerne ablehnt, sind die Probleme mit der Dimmer-Kompatibilität, die sich nicht ausschalten oder die Lampen flackern lassen. Mit verbesserter Systemarchitektur, LED-Treibertopologien und TRIAC-Schnittstellenalgorithmen, die eine Grundlage der TruDim-Technologie bilden, ist der LED-Treiber der CS161X-Familie, ausgestattet. Den Dimmer-Kompatibilitätsalgorithmus entsprechend anzupassen und den jeweils verwendeten Dimmer zu identifizieren ist damit der Controller CS161X in der Lage. Wie es von den herkömmlichen Glühlampen seit Jahrzehnten die Verbraucher gewohnt sind, wird damit eine stufenlose Dimmung erreicht, die etwa dieses gleiche Ergebnis liefern kann. Nicht zur Verfügung steht bei den bisherigen analogen Controllern diese adaptive digitale Signalverarbeitungstechnologie.
Um die Leistungen vorhandener Lösungen mit den CS161X-Produkten zu vergleichen, kaufte Cirrus Logic aus verschiedenen Teilen der Welt mehr als 200 Dimmer und entwickelte einen Kompatibilitätstest. Prüfungen von 120 V- und 230 V-Produkten in Konfigurationen mit einer und mit fünf und zehn parallel geschalteten Lampen umfasste dieser Dimmer-Kompatibilitätstest. Anhand von unterschiedlichen gemessenen Schlüsselparametern wie stufenlose Dimmung, Funktionalität, Dimmbereich (Maximum-Minimum), flackerfreier Dauerbetrieb und Anzeige wurde die Dimmer-Kompatibilität ermittelt. Eine Kompatibilität von 98% erreichte der Controller. Mit einer Kompatibilität von 71 Prozent kam der LED-Controller eines anderen Herstellers am nächsten. Aber bei nur 50 Prozent lag im Durchschnitt das Ergebnis der derzeit verfügbaren LED-Controller.
In sehr hohem Maße können Energiekosten und somit auch Stromkosten eingespart werden mit modernen und hocheffizienten LED-Leuchten. Aber nicht nur dieser Aspekt ist sehr wichtig bei einer geplanten Umrüstung, denn mit dieser Technologie kann eine atmosphärische Stimmung durch Farbwelten oder eine flächige und punktuelle Ausleuchtung geschaffen werden. Dies ist auch vom Cinemaxx Mannheim erkannt worden, weswegen die Grundbeleuchtung im März 2012 komplett auf LED umgestellt wurde in den Bereichen des Foyers. Geplant und konzipiert hat diese Veränderung für das Kino die RBC GmbH in Heidelberg.
Für viele Menschen ist das Büro zum Lebensraum geworden und nicht nur ein einfacher Arbeitsplatz. Ganz besonders steht dabei das Licht im Fokus bei der richtigen Gestaltung.
Für eine LED-Beleuchtung stimmten in einer Umfrage 80 Prozent der Bewohner von Hoyerswerda. Eine positive Bilanz in ihrer Straße ziehen nach einem Jahr mit der LED-Straßenbeleuchtung die Anwohner in der August-Bebel-Straße. Viel besser als die herkömmlichen Natriumdampflampen beurteilten die Lichtverhältnisse 59 Prozent der Befragten, besser als zuvor meinten 21 Prozent und als unverändert bewerteten nur sieben Prozent, wie die Stadtverwaltung informierte. Keine Antwort zu diesem Punkt gaben lediglich zwölf Prozent der Befragten ab. Unzufrieden mit der neuen Beleuchtung sind laut der Stadtverwaltung nur ein Prozent aller Haushalte. Auch die Helligkeit der neuen LED-Lampen war ein Punkt der Umfrage. Einig sind sich auch hier die Anwohner, denn als optimal bewerteten die Helligkeit 74 Prozent. Zu dunkel oder zu hell meinten jeweils neun Prozent.
In die oberste Welt der Leuchtdioden aufsteigen, wie die Marktführer Philips und Osram, möchte Toshiba, der japanische Hersteller von LED-Lampen. Bei dem Glühbirnenersatz rechnet das Unternehmen mit einem Preissturz bis zum Jahresende. Viele Kunden schreckt im Moment noch immer der Preis für eine LED-Birne ab, denn sie kostet im Durchschnitt zwischen 20 und 25 Euro. Der Euro-Chef von Toshibas Beleuchtungsgeschäft, François Séguineau, erklärte hierzu, akzeptabel für den Verbraucher wäre ein Preis zwischen 10 und 15 Euro. Im kommenden Winter könnte diese Grenze erreicht werden. Dann würden die Verkaufszahlen enorm klettern.



