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Mit ‘led beleuchtung’ getaggte Artikel

Auch in Kriftel soll LED-Licht die Straßen beleuchten

Freitag, 16. März 2012

Quelle: flickr.com/Nuon Deutschland

Dass sich die LED-Technik in der Straßenbeleuchtung flächendeckend durchsetzen wird, daran zweifeln heute sogar Fachleute nicht mehr. Zum Einsatz kommen soll deshalb auch im Zeilsheimer Weg in Kriftel diese Art der Beleuchtung. Der erste Beigeordnete Franz Jirasek erklärte, dass um mehr als die Hälfte der Stromverbrauch sinken werde. Auch wenn die Leuchten jetzt noch teurer sind bei der Anschaffung wie eine konventionelle Beleuchtung, so ist aus ökologischer Sicht der LED-Einsatz immer sinnvoll. Etwa in acht Jahren werden sich die höheren Ausgaben amortisiert haben durch den geringen Verbrauch.

In der Park-and-Ride-Anlage am Beginn des Zeilsheimer Weges, in den Stichstraßen zur Paul-Duden-Straße und im Zeilsheimer Weg muss auf jeden Fall die Straßenbeleuchtung erneuert werden. Mittlerweile sind die vorhandenen alten Pilzleuchten stark beschädigt, die inzwischen schon 23 bis 37 Jahre alt sind. Teilweise sind die Gläser dort gerissen oder auch gebrochen oder es fehlen die Abdeckhauben ganz. Die Ersatzteile sind nicht mehr erhältlich auch für die elektronische Technik nicht. Also führt deshalb kein Weg vorbei an einer kompletten Erneuerung. Ein Angebot vorgelegt und den LED-Einsatz empfohlen hat die Süwag im Dezember 2011 auf Anfrage des Gemeindevorstandes. Die Kosten belaufen sich auf rund 6.000 Euro mehr als bei der herkömmlichen Technik für die notwendige Erneuerung der insgesamt 24 Lampen. Auf der Grundlage der heutigen Strompreise könnten jährlich in einer Höhe von ca. 784 Euro an Energiekosten eingespart werden. Zwei Lampentypen wurden für die Erneuerung in Kriftel ausgesucht. Kein Bedarf besteht für eine zusätzliche Beleuchtung in der unmittelbaren Nähe der Grünanlage an der Bahnlinie, weil der übersichtliche Zeilsheimer Weges gut erhellt ist, deshalb sollen diese drei Leuchten abmontiert werden.

Bereits im November 2011 hat die Gemeindevertretung beschlossen, dass für eine Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik die Bedingungen geprüft werden sollen. Eine kompakte Bauform, lange Lebensdauer, Insektenfreundlichkeit, wenig Streuverluste sind als Vorteile von Fachleuten genannt worden, neben der wichtigen Energieeinsparung. Die volle Lichtstärke geben die Lampen sofort nach dem Einschalten ab und müssen außerdem nicht erst hochgefahren werden. Die Gemeindeverwaltung wird beobachten, wie sich in der Praxis die LED-Technik in der Beleuchtung des Zeilsheimer Weges bewährt.

Der Kurpark von Königsfeld bekommt ein völlig neues Lichterlebnis

Donnerstag, 15. März 2012

Im Kurpark von Königsfeld soll ab Ostern ein völlig neues Lichterlebnis zu sehen sein. Dafür werden 21 Bodenstrahler und 63 neue LED-Leuchten installiert. Ein weiterer Teil des LED-Projekts „Kommunen in neuem Licht“ ist diese neue Ausleuchtung des Kurparks.

Mit Mosaik-Lampen aus den 1970er Jahren wurde der Kurpark bisher beleuchtet. Der Bürgermeister Fritz Link, meinte dazu, dass diese mehr blenden als Licht spenden. Außerdem sei die Effizienz völlig unzureichend und der Energieverbrauch sehr hoch. Völlig neue Beleuchtungsakzente sollen nun gesetzt werden mit der neuen LED-Beleuchtung und auch die Sicherheit der Parkbesucher wird dadurch verbessert. Installiert werden 63 „Taro-Lichtpoller“ entlang der Wege im Park. Mehr als verdoppelt wird damit die Zahl der Lichtpunkte. Eine weitere Verbesserung wird zudem erzielt, weil jede dritte Lampe in der ganzen Nacht hindurch eingeschaltet bleibt. Positiv ist auch, dass sich der Stromverbrauch durch die neue Technik verringert, trotz dieser zusätzlichen Helligkeit.

Stockdunkel war es im Kurpark bisher nach 23 Uhr. Nicht einmal einzelne Lampen konnten in der Nacht durchbrennen, denn die Verkabelung ließ das nicht zu, weil sie nicht mehr zeitgemäß war. Rund 1200 Meter Kabel verlegt deshalb derzeit der Bauhof. Ins rechte Licht setzen sollen auch die 21 Bodenstrahler die Bäume, die das Ortsbild prägen. Um das Haus des Gastes wird etwa die Hälfte der alten Mosaiklampen wiederverwendet, als Ersatzteillager dient der Rest. Auf LED-Technik umgestellt wurde die komplette Straßenbeleuchtung des Kernortes im vergangenen Jahr. Ausgetauscht wurden dazu fast 300 Leuchten. Bei 460.000 Euro lagen die Kosten für diese Maßnahme und bei 157.000 Euro liegen die Ausgaben für den Kurpark. Das Modellprojekt wird zu 100 Prozent gefordert, deshalb wird die Gemeindekasse nicht damit belastet. Denn zwei Millionen Fördermittel hat das LED-Netzwerk vom Bundesforschungsministerium für die vier Gemeinden Villingen-Schwenningen, Mönchweiler, St. Georgen und Königsfeld erhalten.

Im Rahmen des LED-Projekts stehen nur noch zwei kleinere Maßnahmen an, wenn die Arbeiten im Kurpark abgeschlossen sind. Installiert werden sollen noch drei solarbetriebene LED-Leuchten. Im Naturpark sollten diese ursprünglich aufgestellt werden, doch um dunkle Stellen in der Luisen- und Rotwaldstraße heller zu machen, war der Wunsch einiger Bürger. Deshalb ist jetzt noch offen, wo diese überhaupt aufgestellt werden. Nach der Umgestaltung des Rathausplatzes kommt das letzte Teilobjekt dran. Vorgesehen sind für diesen Bereich zwei Lampen, die unter dem Dach montiert werden, zwölf Bodenstrahler, und acht sogenannte City-Elements.

Bei Spotlampen bewähren sich Leuchtdioden bestens

Freitag, 09. März 2012

Spotstrahler sind bekanntlich sehr beliebt. Beispielsweise werden sie dort eingesetzt, wo gerichtetes Licht wichtig ist und dieses erstrahlen soll, ohne die Umgebung auszuleuchten. Ein Exempel hierfür stellen Spotstrahler dar, die über Bilder an der Wand oder in der Küche über der Arbeitsplatte leuchten. Diese Strahler liefern ein sogenanntes zielorientiertes Licht.

Halogenlampen stecken aber meistens noch in den Spotlampen. Sehr hoch ist der Energieverbrauch der Halogenleuchten, auch wenn sie sparsamer als die alten Glühbirnen sind. In der aktuellen März-Ausgabe von „Test“ errechnet die Stiftung Warentest, dass bei 16 Euro im Jahr der Stromverbrauch liegt, wenn für fünf Stunden am Tag ein 35-Watt-Halogenspot brennt. Mehrere dieser Leuchten brennen aber oft über einer Arbeitsplatte. Eine eingeschränkte Alternative sind Kompaktleuchtstofflampen. Diese leuchten nicht so zielgerecht, sind eben keine wirklichen Spots auch wenn sie sparsamer sind. Die Prüfer von Stiftung Warentest stellen fest, dass sehr ausdauernd und mit sehr wenig Energie LED-Lampen leuchten, nur deshalb sind diese eine wirkliche Alternative. Ein drei Viertel der Stromkosten, die ein Halogenspot braucht, kann mit der LED eingespart werden, die außerdem besonders lang halten. Auch wenn sie in der Anschaffung teurer als andere Leuchtmittel sind, können am besten die Energiekosten eingespart werden, wo täglich lange Licht brennen soll wie in Wohnküchen, Wohnzimmern oder nachts am Haus.

Dem Test der Prüfingenieure unterlagen insgesamt 20 Spots, mit dem Versprechen „Strom sparend“. Geprüft wurden GU-5.3-Stecksockel für Zwölf-Volt-Betrieb mit Trafo, GU-10-Stecksockel und die E-14-Schraubsockel. Umwelteigenschaften, lichttechnische Eigenschaften, Deklaration, Stromverbrauch und Haltbarkeit waren die Punkte, die getestet wurden. An die mit LED bestückten Varianten gingen in allen drei Sockelgruppen die Spitzenplätze – trotz kleineren Einschränkungen. Der dimmbare LED-Strahler „Philips MyAmbiance 4W” kam mit der Gesamtnote 2,1 auf Platz eins beim E 14 zum Einschrauben. Ein Gut erhielten zwei Spots bei den GU-10-Stecksockeln und zwar die Kompaktleuchtstofflampe “Ikea Sparsam” (2,5) und „Osram LED Parathom” (2,4). Für die “Toshiba E-Core LED” (2,3) gab es einmal ein Gut in der Kategorie GU-5.3-Stiftsockeln für Zwölf-Volt-Leuchten mit Trafo. Nicht in jedem Fall muss der alte Spot weggeworfen werden, wenn die sparsame LED-Technik genutzt werden soll, ist ein Tipp der „Test“-Redaktion. Ausgetauscht werden können oft die alten Halogenbirnchen gegen LEDs. Es ist aber nicht immer jede LED dimmbar, wenn zur Helligkeitsdrosselung ein Dimmer vorhanden ist.

Umstieg auf LED-Beleuchtung verläuft schleppend

Donnerstag, 08. März 2012

G9 LED Leuchtmittel mit 48 SMD LEDDie Preise für Benzin und Strom werden bestimmt auch in diesem Jahr immer weiter ansteigen. Auf das Auto zu verzichten ist schwer und oft auch nicht möglich, da viele Menschen dies einfach brauchen. Doch ohne große Umstellungen könnte durchaus der Stromverbrauch verringert werden. Die alten Glühbirnen werden von vielen immer noch betrieben, und widererwartend schleppender vorangeschritten als gedacht ist der Umstieg auf LED-Beleuchtung.

Die energiefressenden Birnen zu tauschen und am bestens ganz auf sie zu verzichten, sollte eigentlich bei den ständig steigenden Strompreisen jeden Verbraucher überzeugen. Alternativen gibt es viele, doch richtig sinnvoll sind LED-Leuchten, die viele Vorteile mit sich bringen. Die lange Lebensdauer von bis zu 20.000 Stunden (nur bis zu 15.000 Stunden halten die Energiesparlampen) und auch die fast problemlose Dimmbarkeit sind Gründe, die für die LED sprechen. Doch sollten die Kunden durch den geringen Verbrauch am meisten überzeugt sein. Denn nicht einmal 6 Watt braucht eine LED-Birne bei gleichbleibender Leuchtkraft, die eine 60 Watt Glühbirne ersetzen kann. Wenn eine Glühbirne mit 60 Watt am Tag zwei Stunden brennt, so liegen die Betriebskosten bei knapp 20 Euro in zwei Jahren. Die Kosten für eine 6 Watt LED-Birne liegt im gleichen Zeitraum bei ca. 2 Euro. Im Durchschnitt kostet eine LED mit 6 Watt rund 15 Euro, so kann der Verbraucher in zwei Jahren schon zwei Euro einsparen. In jedem kommenden liegt die Einsparung an Energiekosten für eine Birne bei bis zu 8 Euro, je nach Energiekosten.

Da eine Glühbirne für nur wenige Cent zu bekommen ist, ist trotz der hohen Energieeinsparung, der Verkauf der LED-Leuchten immer noch schleppend. Die Hauptursache dafür werden wohl die Anschaffungskosten der LED sein. Die Kosten sind so hoch, weil viel komplexer die Lampenproduktion ist, und bevor sie in den Handel kommt aufwendigen Prüfungen unterliegen muss. Schon zu unterschiedlichen Farbtemperaturen oder Wirkungsgraden kann unter Umständen die kleinste Abweichung führen. Das einzige Problem wird der Preis alleine nicht sein. Viele Verbraucher werden einfach noch zögern, weil sie zum Beispiel noch alte Glühbirnen zu Hause haben und diese erst aufbrauchen wollen, oder einfach unsicher sind vor einer neuer Technologie. Doch weil der Strompreis ja immer weiter steigt und immer mehr vom Markt die über alles Geliebten alten Glühbirnen verschwinden, wird sich über kurz oder lang die energiesparende LED-Beleuchtung vermehrt durchsetzen.

Der Pfändertunnel wird mit 120.000 LEDs bestückt

Mittwoch, 07. März 2012

Foto: flickr.com/frankartculinary

Der neue Pfändertunnel in Vorarlberg wird mit LED-Leuchten bestückt. Dies ist der erste Tunnel in Österreich, der auf einer Länge von 6,7 Kilometern mit dieser Technologie ausgestattet wird. An der Tunneldecke wird die energieeffiziente LED-Innenstreckenbeleuchtung montiert. Ab Mitte 2012 wird die neue Röhre des Pfändertunnels mit diesen neuartigen Beleuchtungsmittel dem Verkehr freigegeben.

Klar auf der Hand liegen die vielen Vorteile dieser LED-Leuchten. Eine hohe Energieeffizienz, gleichmäßige Lichtverteilung im Freiraum, verbesserte und detailliertere Überwachung bei Ausfall eines Leuchtmittels, hohe Ähnlichkeit des Frequenzspektrums mit natürlichem Licht und selbstverständlich die hohe Lebensdauer, die wiederum verbunden ist mit einem geringeren Aufwand im Betrieb, das sind die wichtigsten Aspekte der LED-Leuchten. Im kleinen Amras-Tunnel mit einer Länge von 900 Meter auf der A12 Inntal Autobahn hat in Österreich die ASFINAG (Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft) mit der LED-Beleuchtung bereits Erfahrungen gesammelt. Auf dem hochrangigen Straßennetz ist somit der Pfändertunnel das zweite Projekt dieser Art. Der Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH, Gernot Brandtner, meint dazu, um die bestmöglichen Basisdaten über zukünftige Projekte zu gewinnen, können nun ausreichende Erfahrungswerte aus diesen Projekten gesammelt werden.

An der Decke des Pfändertunnels werden die LED-Leuchten angebracht. Die erzeugten Lichtverhältnisse der LED-Lampen vermitteln dem Autofahrer eine bessere Wahrnehmung und geben ihm dadurch ein hohes Maß an Sicherheitsgefühl weiter. Brandtner betont, dass eines der wesentlichen Anliegen der ASFINAG die Sicherheit im Tunnel ist, und mit der LED-Beleuchtung wird ein wichtiger Beitrag zur Erhöhung geschaffen. In der neuen Röhre des Pfändertunnels werden derzeit die Innenausbau-Arbeiten durchgeführt. Voll im Plan liegen nach dem derzeitigen Stand die Arbeiten. Diese neuartigen Leuchten werden auch im Rahmen dieses Projektfortlaufs eingebaut. Mit der Sanierung der Bestandsröhre wird dann begonnen, sobald die neue Röhre Mitte 2012 eröffnet wird. Diese Arbeiten sollen dann ein Jahr später Mitte 2013 fertiggestellt sein. Auch hier werden LEDs eingebaut und mit LED-Leuchtmittel voll ausgestattet wird dann im Richtungsverkehr ab 2013 der Pfändertunnel sein. Erleuchtet werden nach der Fertigstellung die beiden Röhren durch über 120.000 einzelne LEDs.

Für die Straßen von Kaarst gibt es bald neue LED-Leuchten

Montag, 05. März 2012

Quelle: flickr.com/dustpuppy

Bald in einem anderen Licht erstrahlen sollen die Straßen in Kaarst. Dort werden jetzt nur noch energieeffiziente LED-Leuchten eingesetzt, ist vom Bau- und Umweltausschuss beschlossen worden. Die Sammel- und Durchfahrtstraßen sollen eine tageslichtweiße Farbe erhalten und neutralweiße Lichtfarbe wird in den Anlieger- und Wohngebieten eingebaut.

In Driesch betreiben die Stadt und die RWE den LED-Park bereits seit August 2010. Von der Kaarster Verwaltung ist bekanntgegeben worden, dass für einen Großeinsatz in der Straßenbeleuchtung diese Leuchten bestens geeignet seien, das sind eindeutig die Ergebnisse dieses Musterparks. Mit einer Energieeinsparung von bis zu 80 Prozent kann die Stadt Kaarst nach der Umstellung auf die LED-Lampen rechnen. Da auch die Lebensdauer weitaus höher ist und bei rund 60.000 Brennstunden liegt, im Vergleich zu den bisherigen HQL-Lampen, die nur etwa 16.000 Betriebsstunden ausweisen können, kann auch bei den Wartungskosten zusätzlich eingespart werden. Als gut oder sogar sehr gut eingestuft haben in einer Befragung über 80 Prozent der Bürger diese neue Beleuchtung. Auf den Betrieb mit LED-Leuchten soll nun schrittweise umgestellt werden, wird von der Verwaltung Kaarst empfohlen. Zum Einsatz kommen sollen die Leuchten von der Firma Indal und Siteco für die Sanierung der bisher bestehenden Beleuchtungsanlagen. In drei verschiedenen Größen gibt es die neuen LED-Lampen. Dies war für die Verwaltung ein sehr wichtiger Aspekt bei der Auswahl der Produkte.

Die Verwaltung schlägt auch drei verschiedene Leuchten vor, für den Einsatz von Deko-Leuchten bei Sonderbaumaßnahmen sowie auch in Neubaugebieten. Ausgewählt werden soll dann ein spezieller Typ für jede Baumaßnahme aus diesen drei verschiedenen Leuchten.

In Salem leuchten bald mit LED-Lichtern die Ortsdurchfahrtsstraßen

Donnerstag, 23. Februar 2012

Quelle: flickr.com/Nuon Deutschland

In das LED-Zeitalter steigt die Gemeinde Salem in Baden-Württemberg mit ihrer Straßenbeleuchtung ein. Diese energiesparenden Lampen werden zunächst erst einmal in einigen Straßen der Ortsdurchfahrt eingebaut. Dies hat nun der Gemeinderat beschlossen.

Im Gemeindegebiet sind 1.404 Leuchten vorhanden für die Beleuchtung von öffentlichen Straßen, Plätzen und Wegen. Es gibt nicht nur unterschiedliche Leuchtmittel, sondern auch verschiedene Leuchtentypen, die in der ganzen Gemeinde verteilt sind. Die älteren Leuchten sind mit bis zu 30 Jahre alten Quecksilberdampflampen bestückt, die den größten Anteil ausmachen: nämlich 937 Stück oder 66 Prozent. Schon neuere Natriumdampflampen sind in die restlichen Straßenleuchten montiert worden. Der Bauamtsleiter Manfred Meschenmoser erklärte den Gemeinderäten, dass keine Ersatzbeschaffung für diese Leuchten ab dem Jahre 2015 mehr möglich ist. Deshalb sollte rechtzeitig auf eine andere Technik umgestellt werden. Wesentlich umweltschonender, sparsamer und energieeffizienter ist im Vergleich zu anderen Leuchtmittel die LED-Technik, die sich bestens dafür anbietet.

Im Ortsteil Buggensegel werden als erstes neue LED-Leuchten eingesetzt, da die entsprechenden Straßen die klassifizierten Ortsdurchfahrten sind. Benötigt werden für diese Straßen 133 Leuchten. Einen Zuschuss für diese Leuchten hat vom Bundesumweltministerium, das ein Förderprogramm für die Umstellung auf LED-Technik aufgelegt hat, die Verwaltung erhalten. Die Gesamtkosten liegen bei 109.000 Euro und erstattet bekommt die Gemeinde 40 Prozent, das sind 43.500 Euro. Der Bauamtsleiter hat der Gemeinde zum Auswählen von unterschiedlichen Herstellern vier verschiedene Leuchten vorgestellt. Zwischen 705 und 470 Euro liegen die Preise und die Leuchte von Sileco ist letztendlich empfohlen worden. Diese Leuchte wird nun ausgeschrieben, das ist einstimmig vom Gemeinderat beschlossen worden. Im Jahr soll die Stromersparnis bei 43.000 Kilowattstunden für diese 133 Leuchten liegen, hat die Verwaltung errechnet. So könnte die Ersparnis bei 8.854 Euro liegen, etwa 65 Prozent sind das, wenn von dem aktuellen Strompreis von 20,57 Cent pro Kilowattstunde ausgegangen wird.

Dynamisch bleibt der Weltmarkt für HB-LED

Mittwoch, 22. Februar 2012

Ein Volumen von 12,5 Milliarden Dollar im Jahre 2011 erreichte nach einer Marktuntersuchung von Strategies Unlimited der Weltmarkt für High-Brightness-Leuchtdioden (HB-LED). Im Jahr zuvor waren dies nach Angaben der Marktexperten von Strategies Unlimited noch 11,3 Milliarden US-Dollar. Von mehr als 50 der bedeuteten LED-Hersteller wurden die Marktaktivitäten von den Marktforschern analysiert. Mehr als zwei Drittel, rund 68 Prozent, des Marktes teilen sich zehn davon auf, das kam als Ergebnis dabei heraus. Einen Umsatz von mehr als 1 Milliarde Dollar erreichten dabei jeweils die drei Hersteller mit dem stärksten Umsatz.

Die Hintergrundbeleuchtung war im Jahre 2011 die Hauptanwendung von HB-LEDs. Obwohl der Umsatz im Mobilfunksegment rückläufig war, lag der Bereich Mobilgeräte knapp an der Spitze mit unverändert 3,4 Milliarden Dollar. Ausgeglichen wurde dieser Rückgang mit dem starken Anstieg von Blitz-LEDs und Tablet-Displays. Weltweit drei Milliarden Dollar wurden von den OEMs investiert für LEDs zur Hinterleuchtung von Monitoren und Displays. Im Kommen ist die Umsetzung neuer Konzepte für weniger aufwändige direkte Hinterleuchtung, der Bedarf von teuren LEDs wird deshalb gedrosselt und die Zahlen vom Vorjahr werden schon im Jahre 2012 nicht mehr zu halten sein, sagen die Analysten voraus. An dritter Stelle stand mit 1,8 Milliarden Dollar der Beleuchtungsbereich, der aber um 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen ist. Die Analysten erstellen dafür die Prognose, dass in den Jahren 2012 bis 2016 dieser Aufschwung anhalten werde. Nicht der steilen Bedarfsentwicklung folgen kann allerdings die Umsatzentwicklung infolge des starken Preisdruckes.

Erstmals die Marke von 1 Milliarde Dollar erreicht im Jahre 2011 die Sparte Automobilbranche. Einen sehr robusten Wachstum wird für diese Branche von den Marktforschern für die kommenden fünf Jahre vorausgesagt. Stark zulegen wird mit durchschnittlich 34 Prozent vor allem der Produktbereich „Scheinwerfer“. Weil in der Sättigungsphase bei sinkenden Preisen der Markt angekommen ist, werden dagegen weniger Geld die OEMs allmählich für die Innenraumbeleuchtung von Fahrzeugen ausgeben.

Guangzhou: weltweit größte Fachmesse der LED-Branche

Samstag, 18. Februar 2012

Am 20. Februar 2012 beginnt zum 10. Mal die weltweit größte LED-Fachmesse, die „SIGN CHINA“, die zugleich auch eine wegweisende Veranstaltung der Schilderindustrie ist. Diese Messe, die am 23. Februar 2012 endet und in Guangzhou in der Volksrepublik China stattfindet, ist sehr wichtig für die gesamte Lieferkette der LED-Branche. Beide Fachmessen (LED und Schilderindustrie) werden von UBM Trust organisiert, es sollen Ausstellungsrekorde erreicht werden und für die Bescher mit Innovationen ein Erlebnis sein.

Von acht auf zehn Hallen wird die Ausstallungsfläche mit insgesamt 100.000 Quadratmetern um 25 Prozent größer sein wie im Vorjahr. Aus aller Welt kommen die insgesamt 1.320 Austeller und viele bekannte Namen wie beispielsweise Philips, Lumileds, Showshop Display, Canon und Fujifilm sind bei der Ausstellung vertreten. Neue Rekorde erzielen wird als die größte Veranstaltung in der Geschichte der LED-Branche die LED CHINA 2012 mit 900 Aufstellern auf einer Fläche von 70.000 Quadratmetern. Unter allen vergleichbaren Messen ist weltweit für mehr als 250 Austeller von LED-Displays in diesem Jahr die LED CHINA 2012 Gastgeber. Vorstellen können zudem ihre neuesten Technologien, Designs und Produkte mehr als 400 Aussteller aus dem Bereich LED-Beleuchtung auf der Messe auf einer zusätzlichen erweiterten Etage.

Weitere Veranstaltungen, die parallel zu der Messe laufen, stehen auf dem Programm. Zum ersten Mal gibt es das China International LED-Anwendungsforum vom 19. bis 21. Februar und China LED Intellectual Property Summit findet am 20. Februar statt. Über die aktuelle Marktentwicklung, Trends und Standards, sowie Fallstudien über Infrastruktur und gewerbliche Projekte berichten und stellen mehr als 200 Führern der LED-Branche und Behördenvertreter bei dem LED-Anwendungsforum vor. Wie Hersteller ihre Patente handhaben, mit welchen Strategien sie diese Herausforderung meistern wollen und wie „geistiges Eigentum” die Branche prägt, ist in Vorträgen bei dem eintägigen LED IP-Gipfel zu hören.

David Tang, der Managing Director von UBM Trust meint, dass für die LED CHINA und SIGN das Jahr 2012 ein Meilenstein ist. Wichtige Elemente, die zur Aufklärung dienen, sind in diesem Jahr eingeführt worden, neben den Rekordausstellungszahlen. Eine Verbindung in der gesamten Lieferkette der LED- und Schilderbranche zwischen Einkäufer und Verkäufer ist eines der Ziele.

Ahlen bekommt für 500 Straßenlampen neue LED-Technik

Freitag, 17. Februar 2012

Die Straßen, Plätze und Wege von Ahlen werden momentan durch rund 5.600 Lampen erhellt. Viele darunter sind echte Energiefresser, denn bis zu 40 Jahre alt sind mache der alten Lampen. Von diesen Leuchten sollen nun einige entsorgt werden, denn neue effiziente und stromsparende LED-Technik wird in 500 Leuchten installiert.

Es werden schon nach und nach rund 300 Glühkörper ausgetauscht im Rahmen des Betriebsführungsvertrages zwischen Stadt und Stadtwerken, folgen sollen nun in einer gezielten Aktion weitere 500 Stück. Kalkuliert hat die Stadt Ahlen für dieses Projekt mit rund 430.000 Euro, davon werden aus dem Programm „Klimaschutzinitiative“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit 40 Prozent gefördert. Für die Umrüstung der Lampen, die die Demontage der alten Lampen, Lieferung und Montage der neuen LED-Lampen beinhaltet, läuft momentan von Stadt eine Ausschreibung. Mit dem Umbau soll im April begonnen werden, der Zuschlag wird Ende März erteilt und die Umrüstarbeiten sollen dann Anfang August 2012 beendet sein. Montiert werden neuen LED-Leuchten in einzelnen Straßenzügen, verteilt über das gesamte Stadtgebiet. Weiter genutzt werden sollen nach Möglichkeit die alten Masten. An den Stellen mit den ältesten und dem höchsten Stromverbrauch haben Monteure vorab eine Überprüfung ausgeführt.

Mindestens 60 Prozent sollen laut den Förderbedingungen an Energie eingespart werden, jedoch eine Reduzierung um 69 Prozent verspricht sich die Stadt. Ein weiterer Bestandteil der Fördervoraussetzungen ist auch, dass die Montage der LED-Lampen ausgeschrieben werden muss. Durch die Stadtwerke erfolgt dann die spätere Wartung im Rahmen des bestehenden Vertrages.

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