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Mit ‘led beleuchtung’ getaggte Artikel

Für das Badezimmer optimale Lichtgestaltung mit effektvollem Licht

Sonntag, 29. Januar 2012

Das Thema Badbeleuchtung ist heutzutage sehr wichtig, denn mit tollen Effekten durch moderneste LED-Technik kann eine optimale Lichtgestaltung erzielt werden. Zum Beispiel kann ein Regenbogen ins Bad geholt werden durch LED-Beleuchtung mit einem beeindruckenden Farbwechsel-System. Relativ wenig kosten diese LED-Licht-Systeme, die außerdem extrem wenig Strom verbrauchen, aber über eine außerordentlich lange Lebensdauer verfügen. Optimal zur Geltung kommen die leuchtenden Farben vom LED-Farbwechsler, besonders wenn die Fließen in Farben wie weiß, cremeweiß oder lichtgrau gehalten sind. In warmen Orange-Tönen oder in zartem Violett kann das Badezimmer erstrahlen, wenn das LED-Licht in einzelnen Farben, im Wellness-Stil und passend zur individuellen Stimmung ausgewählt wird.

Ein stilvolles Ambiente wird unterstrichen durch edle Accessoires aus Chrom, Acryl oder Kristallglas. Den Einzug in das Bad findet heutzutage Kronleuchter, die es früher nur in großen Wohnräumen gab. Auch Decken-Einbaustrahler, die sich einzeln ausrichten lassen, sind ganz modern im Bad. Automatisch die Einstellungen des Lichtes optimieren können sogar intelligente Beleuchtungs-Systeme. Für qualitativ hochwertiges Tageslicht im fensterlosen Bad sorgen Biolight- Tageslichtröhren. Auf Halogen-Einbauleuchten umschaltet das System nach Sonnenuntergang. Solche Systeme können selbst installiert werden von Personen, die handwerklich geschickt sind.

Das Duschen kann sehr romantisch gestaltet werden mit einem LED-Sternenhimmel, der funkelnde weiße Wechsel-LEDs hat. Die Sinne werden angeregt durch einen LED-Brausekopf, der in Regenbogen-Farben das Wasser braust. Zu einem wahren Wellness-Tempel macht das Baden eine musikalische Untermalung mit sanften Klängen. Für gute Laune sorgen kleine LEDs, die als Bodeneinbau-Leuchten gestreut werden. Passend zum beleuchteten LED-Wandspiegel sind leuchtende Seifenschalen oder leuchtende Waschtische aus Frost-Glas. Aufregend gestaltet werden kann auch die Badewanne samt Inhalt mit einem LED-Farbwechsler. Bezüglich der Elektroinstallation an Dusche und Bad gelten aber erhöhte Schutzklassen, die beim Einbau auf jeden Fall beachtet werden müssen.

In Gersthofen und Oberottmarshausen wurden LEDs getestet

Freitag, 27. Januar 2012

Den Einsatz von LED-Technik in der Straßenbeleuchtung ist im Rahmen eines von der TU Darmstadt begleiteten Pilotprojekts getestet worden, in einer Kooperation von der LEW Netzservice GmbH mit dem Lichtspezialist HELLA. Bei Augsburg standen der Ort Oberottmarshausen und Gersthofen als Versuchskaninchen zur Verfügung. Der Vergleich zwischen der neuen LED-Technik und der herkömmlichen Straßenleuchten standen im Vordergrund.

Viel gleichmäßiger als die vorher installierten NAV-Lampen (Natrium-Dampfhochdruck) leuchten die LED-Module die Straßen aus, trotz einer etwas geringeren Lichtstärke, so ein Ergebnis. Viel besser ist im Schein der LED-Leuchten die Umgebung zu sehen, für Autofahrer und Passanten. Etwa ein Drittel weniger Strom verbrauchen LED-Leuchten als die NAV-Lampen, die schon effizient im Verbrauch sind. Auf LED-Technik umgerüstet wurden für das Projekt 20 vorhandene Straßenlampen Ende 2010 in der Bürgermeister-Wendler-Straße und Ziehrer-Straße in Gersthofen. Das modulare „HELLA Eco Street Line“ LED-Leuchten-System ist zum Einsatz gekommen. Besonders gut für Sanierungen eignen sich diese LED-Leuchten, weil sie auf die bestehenden Masten aufgesteckt werden können. Gemessen hat ein Team der TU Darmstadt bei den bis dahin installierten konventionellen Leuchten, die Lichtverteilung, die Beleuchtungs-Stärke und den Stromverbrauch, an drei Messfeldern mittels einer speziellen Kamera, vor der Umrüstung. Durchgeführt wurde auch die gleiche Untersuchung nach der Umrüstung auf LED-Technik von dem Team.

Mit Erfolg setzen immer mehr Kommunen in der Straßenbeleuchtung LED-Technik ein. Wissenschaftlich begleitete Vergleichsteste zwischen der neuen LED-Technik und den herkömmlichen Lampen gibt es bis heute nur wenige. Dass die Technik noch weiter optimiert werden kann, dazu tragen Erkenntnis aus Projekten wie dem in Gersthofen bei. Getestet wurden auch LED-Leuchten im Rahmen des Projekts in Oberottmarshausen bei Augsburg. Um Seilleuchten, die quer über die Straße gespannt wurden, handelte es sich hierbei. Dass bei diesem Leuchtentyp die Lichtstärke noch etwas erhöht werden muss, zeigte sich zum Beispiel bei diesem Test. Berücksichtigt wurde dies bei der Entwicklung der neuen Modelle von HELLA.

Auf LED-Beleuchtung setzt Bad Alexandersbad

Dienstag, 24. Januar 2012

Auf energiesparende LED-Leuchten ist die öffentliche Beleuchtung in Bad Alexandersbad umgestellt worden. Dies ist damit die erste und bisher einzige Kommune in Bayern, die nicht nur an die Umwelt, sondern an den eigenen Haushalt denkt.

Wieder einen Schritt weiter gekommen ist der kleine Badeort mit seinen Plänen zum Energie-Heilbad. Die komplette Straßen- und Wegbeleuchtung ist auf energiesparende LED-Leuchten umgestellt seit Beginn des Jahres 2012. Eher kein Thema war zunächst die Beleuchtung, doch für mehrere Maßnahmen beworben hat sich trotzdem der Ort. Der Bürgermeister Peter Berek hat sich dann doch gefreut, als es zum Jahresbeginn 2011 geklappt hat. Unter dem Motto „Kommunen im neuen Licht“ wurde die Gemeinde aufgenommen in ein Klimaschutz- Projekt des Bayerischen Umweltministeriums. Eine Förderung von 100.000 Euro war das Ergebnis, das bares Geld bedeutet, denn bei rund 280.000 Euro liegen die Kosten für die Investition.

Die Arbeiten für die Umstellung begannen dann Mitte des Jahres 2011, als die Zusage erteilt wurde. Um Geld zu sparen wurden alte Strommasten und Leitungen teilweise verwendet. Die letzte von den 347 LED-Leuchten ist pünktlich zum Jahresende installiert worden. Nicht nur die Straßen, sondern auch der Kurpark wird beleuchtet und deshalb erstrahlt im neuen LED-Licht seither das Heilbad. Dass es noch einige Anlaufschwierigkeiten gibt, verschweigt der Bürgermeister nicht. Noch nicht jede Leuchte funktioniert, da eben die alten Masten und Kabel verwendet wurden. Doch wird daran gearbeitet, und automatisch einschalten soll sich in Kürze bei Dämmerlicht die gesamte Beleuchtung.

Da die LED-Leuchten im Jahr 106.700 Kilowatt einsparen, geht für die Kommune die Rechnung auf. Wenn der Strompreis auf diesem Niveau bleibt, so Berek, sollen an Energiekosten im Jahr rund 20.000 Euro eingespart werden. Sogar noch schneller geht es, wenn die Strompreise steigen. Amortisiert haben soll sich nach nur rund neun Jahren die Investition. Auf der sicheren Seite ist die Gemeinde, da eine Garantie von zwölf Jahren von der Kommune mit der Firma ausgehandelt worden ist. Doch auch der CO2-Ausstoß der neuen LED-Leuchten ist beachtlich, denn um 64 Tonnen verringert sich dieser.

Statue „Der Wächter“ erhält neuartige Beleuchtung

Donnerstag, 19. Januar 2012

Eine neue Beleuchtung erhält in Gundremmingen die Statue „Der Wächter“. Aufgestellt wurde diese Figur in dem Ort im September 2011. Auch in der Nacht soll nun die Statue ins rechte Licht gesetzt werden, mit einer neuartigen Beleuchtung. Die Bronzeskulptur des Künstlers Sandor Kecskemeti wird damit von dem Gemeinderat Gundremmingen ergänzt.

Die breite Mehrheit des Gemeinderates ist von der Vorführung der Augsburger Firma Korona Leuchten überzeugt worden. Für diese Art der Beleuchtung ist die Abstimmung mit zehn zu drei Stimmen ausgefallen. Die Anschaffung die inklusive Fahrt, Tests, Entwicklung auch Material und Montage an die Straßenbeleuchtung mit einschließt, liegt bei 6.635 Euro und ist damit nicht ganz billig. Einen Wirkungsgrad von 75 Prozent des Lichts der LED-Lampen erreichen die Spiegel, die wenige Zentimeter über dem Terrain aufgebaut sind.

Auch nur maximal 50 Prozent bringen nach Einschätzung der Planer sehr gute Straßenleuchten. Bei der Beleuchtung wird das Kunstwerk punktuell mit zwei LED-Leuchtengruppen angestrahlt, mit jeweils drei Spiegeln in den verschiedenen Weißtönen. Von einer Ausbeute des Lichts, das mit einer 60-Watt- Birne gleichzusetzen ist, wird bei dem Projekt generell ausgegangen. Für die Anstrahlung des Kirchturmes von St. Martin und für mehr Licht beim „Guten Hirten“ warben die Macher, denn sie zeigten auch die Ausleuchtung des benachbarten Torturms. In das richtige Licht gesetzt wird aber vorerst nur die Statue „Der Wächter“. Der Bürgermeister freut sich darüber von ganzem Herzen, er meinte, der zentrale Platz des Rathauses erhält damit eine Aufwertung. Die Gemeinde, die als der Kunst sehr aufgeschlossen gilt, punktet damit nur positiv. Ob es zu weiteren Anschlussaufträgen kommt, wird die ausführende Augsburger Firma in Gesprächen mit der Kirchenverwaltung entscheiden.

Neue LED-Glühbirne „Nostalgic Clear“ von Panasonic ist auf dem Markt

Donnerstag, 12. Januar 2012

Aufatmen können jetzt die Fans von Glühlampen. Eine LED-Glühbirne mit der Optik einer klassischen Glühbirne ist von Panasonic vorgestellt worden. Diese beinhaltet sogar einen Glühfaden. Also technisch eine LED, aber optisch eine Glühbirne. Mit dem technisch bestmöglichen Stand der Gegenwart vereint das Produkt des japanischen Unternehmens den Nostalgie-Gedanken.

Die LED Energiesparlampe ist mit Einschraubfassung E 27 ausgestattet und hat eine extra lange Lebensdauer. Laut den Angaben des Herstellers soll diese bis zu 40.000 Betriebsstunden Licht spenden, das bei einer Nutzung von 2,7 Stunden am Tag rund 40 Jahre sein werden. Fast so Warmweiß wie eine herkömmliche klassische Glühbirne ist diese mit 2.800 Kelvin. Die LED-Leuchte mit dem langen Namen LDAHV4L27CG ist sehr sparsam, denn sie benötigt nur 4,4 Watt. Ein weiterer großer Vorteil, neben der geringen Energieleistung ,ist, dass die Lampe sofort ihre volle Leuchtleistung bringt durch die LED-Technologie. Für Räume, die ganz rasch Licht benötigen, wie zum Beispiel im Badezimmer oder dem dunklen Treppenhaus, oder bei Nacht, ist diese LED-Glühbirne ganz praktisch. Ohne dass ihre Lebensdauer dadurch eingeschränkt wird, kann sie besonders oft ein- oder ausgeschaltet werden. Mehr als 100.000 Mal, laut dem Hersteller, das ein weiterer wichtiger Vorteil der LDAHV4L27CG ist. Bei normalen Energiesparlampen können Gase austreten, das ist bei der neuen Panasonic LED nicht der Fall.

Eingestuft sind die LED Nostalgic Clear von Panasonic in der A-Energie, denn sie weisen eine hohe Farbwiedergabe von 74 Prozent auf, haben eine hohe Lichtstromerhaltung von 70 Prozent bis ans Lebensende und eine Leistung von 48 Im/W. Da diese LED-Glühbirne kein Quecksilber enthält, wird diese auch im Falle einer Beschädigung keine Auswirkung auf die Gesundheit des Nutzers haben. In einer verschließbaren Plastiktüte können die Bruchstücke der zerbrochenen Lampe gesammelt und bei einem lokalen Recyclinghof entsorgt werden.

Bald in neuem LED-Licht erstrahlt Bad Breisig

Mittwoch, 11. Januar 2012

© Elvira Voss - Fotolia.com

In der Verbandsgemeinde Bad Breisig soll es demnächst Straßenlampen mit LED-Licht geben. Auf die neue Technik umgerüstet werden nun in einem ersten Schritt rund 200 Lampen. Die Gemeinde muss dafür mit Kosten von rund 217.000 Euro rechnen, doch erhalten sie Fördergelder in einer Höhe von 86 800 Euro vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Nicht nur der wichtige Energieverbrauch soll mit den LED-Lampen deutlich gesenkt werden, sondern auch die Wartungsarbeiten. Je nach Umfang könnte es sein, dass eine Beteiligung für die Sanierungsarbeiten auf die Anlieger zukommt.

Rund 2.000 Straßenlampen gibt es in der gesamten Gemeinde zu der die Stadt Bad Breisig, sowie die Orte Waldorf, Gönnersdorf und Brohl-Lützing gehören. Als Leuchtmittel sind bei 1.500 der alten Lampen die alten Hochdruckquecksilberlampen (HQL) vorhanden. Da diese viel zu viel Energie verbrauchen- vergleichbar mit den 100 Watt-Glühbirnen im Haushalt- werden ab 2015 die HQL-Birnen nicht mehr hergestellt. Auf welche Technik diese Straßenlampen mit HQL-Birnen umgerüstet werden soll, müssen nun die Stadt und die Ortsgemeinden prüfen. Es gibt zwar einige Leuchtmittel, und eine der Alternativen ist die LED-Technik. Keine Pauschallösung gibt es allerdings laut der Gemeindeverwaltung, denn einzeln geprüft werden muss jede Straßenlampe für sich.

Da aber die LED-Leuchten nicht nur energiesparend sind, sondern auch wartungsarm, spielt eine Umrüstung dazu eine immer größer werdende Rolle. Besonders über die Förderzusage des Bundes freut sich natürlich der Bürgermeister der Gesamtgemeinde mit den verschiedenen Ortsbürgermeistern. Energie einzusparen ist in der heutigen Zeit ein sehr wichtiger Aspekt. Mit der energetischen Sanierung der Straßenbeleuchtung kann die Gemeinde nun schon in diesem Jahr beginnen und fortsetzen durch die Förderzusage. Für den Klimaschutz ist das zusätzlich in jedem Fall noch ein sinnvoller Beitrag.

Wolkenhimmel durch Lichtdecke im Büro nachsimulieren

Dienstag, 10. Januar 2012

Für himmlische Lichtverhältnisse im Büro sorgt eine neuartige Deckenbeleuchtung. Sie soll die Stimmung im Büro aufhellen, denn sie bildet die Lichteffekte nach, die vorbeiziehende Wolken hervorrufen. Ins Gebäude holen nun Forscher des Stuttgarter Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO), was uns draußen ein Gefühl von Weite und Freiheit vermittelt. Die Lichtverhältnisse, die vorüberziehende Wolken erzeugen, werden durch eine Lichtdecke, die sich über den gesamten Raum erstreckt, nachgeahmt.

Den großen virtuellen Himmel stellen die Forscher auf der CeBIT vom 6. bis 10. März 2012 in Hannover mit einem Teilstück von 2,8 mal 2,8 Metern vor. Aus großen Kacheln mit 50 mal 50 cm setzt sich die originale Lichtdecke zusammen. Der Abteilungsleiter Matthias Bues am IOA erklärt, dass in jeder Kachel auf einer Platine sich 288 LEDs befinden. Damit die Leuchtpunkte nicht einzeln wahrgenommen werden, sondern als eine homogene Fläche, ist eine mattweiße Folie unter den LEDs vorhanden, die dafür sorgt. Weiße, grüne, blaue und rote LEDs verwenden die Forscher, um das benötigte Lichtspektrum zu erhalten. Es lassen sich über 16 Millionen Farben darstellen durch die Kombination. Da die weißen Leuchtdioden stromsparender sind als die bunten, sorgen diese noch für mehr Energieeffizienz.

Die richtigen Lichtverhältnisse an einem bewölkten Tag nachzubilden, war bei der Entwicklung des virtuellen Himmels die größte Schwierigkeit für die Forscher. Wie sich die Lichtverhältnisse verändern, wenn Wolken vorbeiziehen, musste zunächst von den Wissenschaftlern analysiert werden. Nachgeahmt wird diese Dynamik mithilfe der LEDs. Bues meinte dazu, damit von der Arbeit der Nutzer nicht abgelenkt wird, soll dieser die Änderungen nicht direkt wahrnehmen. Offenbar als sehr angenehm empfinden die Anwender diese dynamische Lichtführung. Dazu wurde eine Studie durchgeführt, bei der unter einer 30 mal 60 Zentimeter großen Leuchte zehn Testpersonen gearbeitet haben. Gleichbleibend leuchtete das Licht am ersten Tag, langsam veränderte es sich am zweiten Tag und schnell am dritten Tag. Eine Beleuchtungsart aussuchen konnten sich dann die Probanden am vierten Tag und für die schnelle Dynamik haben sich 80 Prozent entschieden.

Es gibt bereits zu der neuartigen Beleuchtung die ersten Anfragen – für Konferenzräume hauptsächlich. Die Kosten für einen Quadratmeter „Virtual Sky“ liegen im Moment bei etwa 1.000 Euro, dabei ist die Tendenz fallend. Die einzelnen Lichtdecken werden kostengünstiger, je größer die Nachfrage ist und mehr Stückzahlen produziert werden.

Hannover: Mit LED-Technik wird der Posttunnel hell beleuchtet

Montag, 09. Januar 2012

Quelle: flickr.com/in-fluenz

Künftig nicht mehr im Dunkeln müssen Fußgänger gehen, die durch den sogenannten Posttunnel entlang der Lister in Hannover spazieren wollen. Damit die Gehwege besser beleuchtet werden, installiert dort die Stadt bis Ende April neue LED-Lampen. Auf die Fußwege fällt nur ein Streulicht, denn Lampen sind bisher nur über den Fahrbahnen angebracht. Von der Stiftung „Lebendige Stadt“, die sich mit der Verschönerung von Städten befasst, wird die neue LED-Beleuchtung
finanziert, die 25.000 Euro kostet.

Der Baurat von Hannover‚ Uwe Bodemann, ist begeistert über diese Unterstützung, denn nun ist es möglich, durch den Einbau von LED-Technik nicht nur Energie zu sparen, sondern auch viel heller die Unterführung zu gestalten. Weil in Zukunft die Gehwege selbst beleuchtet werden, sind diese nicht mehr auf das Streulicht angewiesen, das von der Fahrbahn kommt. Deshalb kann die Stadt nun Kosten einsparen und die Straßenbeleuchtung verringern. Eine Reduzierung von 400 auf 250 Watt ist durch den zusätzlichen LED-Einsatz für die Fußwege möglich. Eine Energieeinsparung von 34.000 Kilowattstunden wird dadurch erzielt. Dagegen steht ein Verbrauch von nur 8.000 Kilowattstunden für die neuen LED-Leuchten. Montiert werden die weiß leuchtenden Strahler an insgesamt 36 Säulen im Tunnel.

Für den Verbindungsgang hat die Stadt zusammen mit „enercity“ (Energieanbieter von Hannover) einen Plan für die Beleuchtung entworfen und sich damit an der Ausschreibung der Stiftung beteiligt. Bei der Ausschreibung „Lebendige Stadt“ ging es um die besten Beleuchtungskonzepte für dunkle Ecken unter Bahnunterführungen. Geradezu vorbildlich hat sich der Posttunnel dafür geeignet, denn dass viele Fußgänger trotz schlechter Ausleuchtung diesen passieren, war unter anderem eine Voraussetzung. Über mehr Licht in dunklen oder düsteren Unterführungen dürfen sich auch Osnabrück und Helmstedt freuen, die von der Stiftung auch den Zuschlag erhalten haben.

ratiopharm arena Ulm: Für eine optimale Sportausleuchtung sorgt Siteco

Sonntag, 08. Januar 2012

Die erste HDTV-gerechte Sportbeleuchtung mit LED-Technologie ist in der Multifunktionshalle „ratiopharm Arena“ in Ulm/Neu-Ulm von der Osram Tochter Siteco installiert worden. Ein modular aufgebautes LED-Fluter-System ist von Siteco in einer Zusammenarbeit mit dem Betreiber und Generalunternehmer Max Bögl entwickelt worden. Eingesetzt sind zur Treppen-, Tribünen- und Spielfeldbeleuchtung in der Arena insgesamt 300 LED-Fluter.

In der neuen Multifunktionshalle werden die Heimspiele von dem Basketball-Bundesligisten „ratiopharm Ulm“ ausgetragen, die sogenannte Ankermieter der Arena sind. Um eine HDTV-gerechte Übertragung der Basketballspiele zu erfüllen, denn dafür gibt es Richtlinien der FIBA (Fédération Internationale de Basketball), mussten bei den Lichtlösungen diese gestellten Anforderungen berücksichtig werden. Eine gute Farbwiedergabe ist wichtig, sowie hohe Gleichmäßigkeit und eine vertikale Beleuchtungsstärke von 2000 Lux. Gut erkennen müssen die Zuschauer die Kontraste nicht nur in der Halle, sondern auch zu Hause am Bildschirm. Wichtig ist dabei eine Blendung der Zuschauer und Spieler zu vermeiden, aber auch eine Schlagschattenbildung. Es sollte auch möglich sein, bei Superzeitlupen und Highspeed-Aufnahmen ein HDTV-gerechtes Licht durch den LED-Fluter zu erzielen, deshalb werden bei Sportübertragungen häufig 300 Bilder pro Sekunde gedreht. Nicht mehr sichtbar wird bei einem LED-Fluter das Impulsflackern der Lampen, wie das bei herkömmlicher Beleuchtung der Fall ist. In Ismaning hat Siteco eigens im Studio der TV-Produktionsfirma Plazamedia dafür einen Praxistest unternommen. Mit dem Ergebnis, dass selbst flackerfrei bei 1.000 Frames die Highspeed-Aufnahmen geblieben sind unter der LED-Beleuchtung.

Auch für Messen, Konzerte, Events und vieles mehr wird die Halle als Austragungsort verwendet. In der Regel ist ein geringeres Beleuchtungsniveau bei Events gefragt, wie bei Fernsehübertragung von Basketballspielen, deshalb werden hohe Ansprüche an die Vielfältigkeit der Beleuchtung gestellt. Ein bedarfsgerechtes stufenloses Dimmen und eine eventbezogene Beleuchtung ist mit dem Siteco LED-Fluter möglich, denn dafür sorgt die individuelle Steuerbarkeit per DMX. Das bedeutet auch, nur was das Licht braucht, wird an Strom eingesetzt. Auch im Trainingsbetrieb oder bei Auf- und Umbauarbeiten wird weniger Beleuchtung benötigt. Es reichen 500 Lux horizontale Beleuchtungsstärke aus, im Gegensatz zum Spielbetrieb. Hier liegt die vorgeschriebene Norm bei 2000 Lux. So kann an Energie mehr als Drittel eingespart werden, je nach Beleuchtungssituation.

Sowohl mit der Reduzierung der Wartungskosten, als auch mit der Energieeinsparung lässt sich die Wirtschaftlichkeit der LED-Anlage bestätigen. In der Multifunktionshalle liegt die Haltbarkeit der LED-Fluter bei 50.000 Stunden das bedeutet, dass diese auf rund 25 bis 30 Jahre Betriebsdauer ausgelegt sind, während nur bei rund 4.000 bis 8.000 Stunden die Lebensdauer von konventionellen Lampen liegt. Nicht mehr nötig ist hier ein Leuchten- oder Lampenwechsel. Eine fünfstellige Euro-Einsparung für die Energie- und Wartungskosten errechnet die Betreibergesellschaft für die „ratiopharm Arena“ mit der neuen LED-Technik gegenüber einer konventionellen Anlage.

Für neue Leuchten an Eisenbahnunterführung in Gütersloh zahlt Stiftung

Donnerstag, 05. Januar 2012

Eine moderne LED-Lichttechnik, die die Eisenbahnbrücke an der Lindenstraße in Gütersloh erhellen soll, bekommt noch in diesem Jahr das alte Bauwerk aus den 1920er Jahren. Aus Hamburg kommt ein Teil des Geldes als Zuschuss. Mit je 25.000 Euro Förderung sind 24 deutsche Städte von der Hamburger Stiftung „Lebendige Stadt“ ausgewählt worden, um ein solches Illuminationsprojekt umzusetzen, und Gütersloh gehört dazu.

Auf die Ausschreibung der Stiftung ist der Leiter des Fachbereichs Tiefbau Alfons Buske im August vergangenen Jahres aufmerksam geworden. Er hat sich beworben mit Fotos von der Unterführung der Lindenstraße. Das von ihr angeregte bundesweite Wiederherstellungsprogramm alter Bahnunterführungen fördert die Stiftung „Lebendige Stadt“ mit einem Volumen von 775.000 Euro. Über diesen Zuschuss freuen dürfen sich in Nordrhein-Westfalen 13 weitere Städte wie Hamm, Düsseldorf oder Aachen. Eine neue moderne LED-Beleuchtung erhalten insgesamt 31 Unterführungen in 24 deutschen Städten. Der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, Alexander Otto, berichtet, dass zum Einsatz nur energieeffiziente LED-Technik kommt. Die Hamburger Sternschanzenbrücke, die gemeinsam mit dem Bezirksamt, Phillips, der Deutschen Bahn und der Handwerkskammer beleuchtet wurde, gilt als Pilotprojekt.

Den positiven Bescheid aus Hamburg bekam Alfons Buske kurz vor Weihnachten. Angesichts der vielen Städte, die sich beworben hatten, hat er nicht damit gerechnet und war deshalb freudig überrascht. Die Anträge bewertet und über die Förderung entschieden hat eine Fachjury. Warum für Gütersloh entschieden wurde, könnte damit zusammenhängen, dass die Eisenbahnbrücke ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist, meint Buske. Die alte Unterführung mit Stahlträger aus genietetem Blech wird täglich von 1.500 Fußgängern, 2.100 Radfahrern und 15.500 Kraftfahrzeugen passiert. Die Vorgabe der Stiftung lautet, dass bis Ende 2012 das Projekt in Gütersloh umgesetzt sein muss. Buske sagt dazu, dass er hofft, dass im Herbst passend zur dunklen Jahreszeit die Arbeiten fertig sein werden. Ein Konzept, das für den Verkehr ausreichend für Helligkeit sorgt, das auch ins Auge sticht, werde gemeinsam mit einem Lichtdesigner erstellt. Weichen müssen alle acht 100-Watt-Leuchten, die die Unterführung momentan erhellen. Der Chef des Fachbereichs Tiefbau meint, dass es interessant und auch ungewöhnlich ist, einen Brückenbau zu beleuchten.

Foto: Quelle: flickr.com/Salid

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