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Leverkusen: Kommunales Wohnungsunternehmen setzt auf LED-Lampen

12. April 2012

Foto: flickr.com/marc falardeau

Für die Beleuchtung ihrer Immobilien ist die Wohnungswirtschaft gezielt auf der Suche nach einem energiesparenden Ersatz, nachdem die Europäische Union europaweit den Ausstieg der Glühlampen beschlossen hat. Keinen richtigen Ersatz sind die herkömmlichen Energiesparlampen, da sie beispielsweise in Treppenhäuser dem vielen Ein- und Ausschalten nicht standhalten können. Das ist auch ein wichtiger Grund für das kommunale Wohnungsunternehmen der Stadt Leverkusen (WGL GmbH). Dieses hat sich nun dazu entschieden, in den eigenen Häusern LED-Lampen einzusetzen.

Der Prokurist der Wohnungsgesellschaft Leverkusen GmbH, Dipl.-Ing. Stefan Altenbach, erklärte hierzu, dass die Gesellschaft dafür sorgen muss, dass mit Licht die Treppenhäuser versorgt werden. Bekanntermaßen obliegt nämlich dem Vermieter die Verkehrssicherheitspflicht. Weitere Gründe, warum die LED-Lampen in den Mietshäusern eingesetzt werden, sind zudem eine große Lichtausbeute und eine hohe Lebensdauer. Natürlich sind die Stromkosten auch ein wichtiger Aspekt für die Installation der Leuchtdioden. Denn rund 80 Prozent weniger Energie verbrauchen diese als die herkömmlichen Glühlampen. Giftige Schwermetalle wie Quecksilber sind in den LEDs auch nicht enthalten, so dass sie auch jederzeit problemlos entsorgt werden können.

Im Einsatz in den vier Stadtbezirken hat das Unternehmen aktuell rund 1.000 LED-Lampen. Glühbirnen mit einer Leistung von 40 bis 60 Watt wurden durch LED-Lampen mit 9 Watt ersetzt. Bei der Wahl der Lampen hat sich die WGL GmbH für die LED’s CHANGE THE WORLD entschieden. Ausschlaggebend waren zum einen das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis und zum anderen eine Lebensdauer von mehr als 25.000 Betriebsstunden. Sie sind dadurch sehr wartungsarm und es ergeben sich insbesondere interessante Wartungsintervalle für die WGL GmbH. Ein Vorteil, den die LED-Technologie gegenüber den Kompaktleuchtstofflampen auch noch hat, ist auch, dass sie ohne Verzögerungen schalten und somit die maximale Leistung direkt nach dem Einschalten erreicht wird. Auf die LED-Lampen, die die WGL GmbH verwendet, gewährt der Hersteller seinen gewerblichen Kunden zudem eine Garantie von fünf Jahren.

Umweltfreundlich wird die Beleuchtung der Straßen in Dossenheim

11. April 2012

Quelle: flickr.com/dustpuppy

Mit einem entsprechenden Antrag bei den Haushaltsberatungen wurde ein Thema in Dossenheim im Rhein-Neckar-Kreis aufgegriffen, das in der Sparideenbörse schon ein Vorschlag gewesen ist. Die Straßen auf LED-Beleuchtung umzurüsten war damit gemeint und der Gemeinderat gab nun grünes Licht dazu. Auf energiesparende Lampentechnik umgestellt werden im Ort über 300 Lampen. Einen Zuschuss dafür gibt es aus den Landesmitteln. Dem Gemeinderat wurde von der Verwaltung das Konzept vorgestellt.

Das Vorhaben muss aber schnell umgesetzt werden aufgrund des Zuschusses, da bis Ende März 2012 die Anträge vorliegen mussten. Dann besteht die Möglichkeit zu sehr günstigen Konditionen die Förderung aus dem Landesprogramm „BMU LED-Förderung” zu erhalten. Wenn nachgewiesen werden kann, dass mindestens 60 Prozent an Energiekosten durch die Umstellung eingespart werden, bekommt die Gemeinde einen Zuschuss von 25 Prozent der Kosten. Keinerlei Schwierigkeiten sieht die Gemeindeverwaltung darin. Den Handlungsbedarf leitete sie aus den Bestandsplänen ab, die von der EnBW zur Verfügung gestellt wurden.

Mit der LED-Technik sollen insgesamt 318 Straßenleuchten ausgestattet werden. Veraltete Quecksilberdampflampen werden vornehmlich im Süden der Gemeinde ersetzt. Einige Leuchten im Bereich der Ortsmitte werden ebenfalls erneuert. Auf knapp 295.240 Euro belaufen sich die Kosten für das gesamte Projekt. In einer Höhe von 73.810 Euro soll der erwartete Zuschuss liegen, so muss aus eigener Tasche der Rest finanziert werden. Ein Teil davon wird in diesem Jahre den Haushalt belasten und der größere Anteil dann im Jahre 2013. Dagegen zu rechnen ist eine Verringerung der Stromkosten von 35.374 Euro, wenn die Leuchtmittel ausgetauscht sind. Die Straßenzüge sollen einheitlich gestaltet werden, darauf ist bei der Umsetzung zu achten. Ein Ratsmitglied meinte, es sollen die getönten Beleuchtungen der Straßen beibehalten bleiben, ein anderer meinte, dass es auch verschiedene Lichttöne im Bereich der LED-Beleuchtung gibt. Zum Schluss hat auf den Eingangsbereich des Rathauses der Bürgermeister verwiesen. Als Muster leuchten dort schon LEDs. Mit diesem Beschluss ist aber noch keine Entscheidung gefallen, welche LED-Leuchten installiert werden.

LED-Beleuchtung: Dimmer-Kompatibilität eine wichtige Aufgabe

10. April 2012

Eine komplexe Aufgabe in der LED-Beleuchtung ist die Dimmer-Kompatibilität. Doch nur wenige Dimmer sind kompatibel mit den LED-Lampen. Das soll sich ändern mit dem CD161X. Einen Absatz von bis zu 10 Millionen Einheiten erwartet für 2012 der Hersteller.

Bisher ist im Consumer-Markt eines der Haupthindernisse für eine höhere Akzeptanz von LED-Nachrüstungen die Dimmer-Kompatibilität. Eine direkte Lösung für das Problem bietet mit einem digitalen LED-Controller Cirrus Logic dem LED-Beleuchtungsmarkt an. Auf der digitalen TruDim-Technologie basiert die LED-Controller-Familie CS161X. Mit den meisten der weltweit installierten Dimmer konnte in Tests eine nahezu hundertprozentige Kompatibilität nachgewiesen werden.

LED-Lampen, die in Unternehmen, Wohngebäuden oder im Handel installiert sind und überwiegend analoge Controller verwenden, sind nicht ohne weiteres mit den vielen verschiedenen Dimmern kompatibel. Eine Hauptursache für den Verbraucher, der diese Produkte gerne ablehnt, sind die Probleme mit der Dimmer-Kompatibilität, die sich nicht ausschalten oder die Lampen flackern lassen. Mit verbesserter Systemarchitektur, LED-Treibertopologien und TRIAC-Schnittstellenalgorithmen, die eine Grundlage der TruDim-Technologie bilden, ist der LED-Treiber der CS161X-Familie, ausgestattet. Den Dimmer-Kompatibilitätsalgorithmus entsprechend anzupassen und den jeweils verwendeten Dimmer zu identifizieren ist damit der Controller CS161X in der Lage. Wie es von den herkömmlichen Glühlampen seit Jahrzehnten die Verbraucher gewohnt sind, wird damit eine stufenlose Dimmung erreicht, die etwa dieses gleiche Ergebnis liefern kann. Nicht zur Verfügung steht bei den bisherigen analogen Controllern diese adaptive digitale Signalverarbeitungstechnologie.

Um die Leistungen vorhandener Lösungen mit den CS161X-Produkten zu vergleichen, kaufte Cirrus Logic aus verschiedenen Teilen der Welt mehr als 200 Dimmer und entwickelte einen Kompatibilitätstest. Prüfungen von 120 V- und 230 V-Produkten in Konfigurationen mit einer und mit fünf und zehn parallel geschalteten Lampen umfasste dieser Dimmer-Kompatibilitätstest. Anhand von unterschiedlichen gemessenen Schlüsselparametern wie stufenlose Dimmung, Funktionalität, Dimmbereich (Maximum-Minimum), flackerfreier Dauerbetrieb und Anzeige wurde die Dimmer-Kompatibilität ermittelt. Eine Kompatibilität von 98% erreichte der Controller. Mit einer Kompatibilität von 71 Prozent kam der LED-Controller eines anderen Herstellers am nächsten. Aber bei nur 50 Prozent lag im Durchschnitt das Ergebnis der derzeit verfügbaren LED-Controller.

LED: Genügsam hell und klein

08. April 2012

Viel Licht mit wenig Energie machen die LEDs. Kurz vor dem Durchbruch auf dem Massenmarkt stehen sie mittlerweile. Die LED ist hell, genügsam und klein. Bei Autos, Fernseher und Handydisplays sind sie schon längst integriert. Doch in der Allgemeinbeleuchtung wie etwa bei Lampen in Gebäuden und Innenräumen, die auf dem Lichtmarkt rund drei Viertel ausmachen, wartet die Lichtindustrie noch auf den großen Durchbruch.

In den Bereich LED-Lampen, die weniger Strom benötigen wie die Energielampen und vor allem die alten Glühbirnen und dazu noch länger leuchten, investieren Millionensummen verschiedene Branchengrößen wie Philips oder die Siemens-Tochter Osram. Die Stromersparnis im Vergleich zur alten Glühbirne liegt bei 80 Prozent und mit mindestens 30 Jahren wird von der Industrie die Lebensdauer angegeben. Um von steigenden Strompreisen zu profitieren und vom Trend der Energieeffizienz, sind das eigentlich die idealen Voraussetzungen. Obwohl die LED-Lampen in die herkömmlichen Fassungen passen, ist der große Durchbruch bislang ausgeblieben. Da eine LED noch immer das Zwanzigfache einer herkömmlichen Glühbirne kostet, die so hell ist, wird dies der Hauptgrund sein. In den reinen Anschaffungskosten ziehen sie auch den Kürzeren im Vergleich gegenüber einer bereits teureren Energiesparlampe.

Jedoch wird in absehbarer Zeit der Durchbruch erwartet, erklärte nun Paul Hyland, Vorstandschef des weltweit marktführenden Leuchtdioden-Anlagenbauers Aixtron aus Aachen. Dies soll in der LED-Allgemeinbeleuchtung bis spätestens 2013 der Fall sein. Grund dafür soll der Preisverfall sein, denn rasant eingesetzt hat dieser schon. In diesem Jahr wird geschätzt, dass um 30 Prozent die Preise für die LED-Lampen sinken werde. Für den Verbraucher würden sie damit endlich attraktiv genug. Mitten im Übergang zwischen Alt und Neu steckt die Branche. Geld kosten die Investitionen in die neue Technik. Osram soll auch an die Börse gehen, um nicht zuletzt diese Investitionen leichter stemmen zu können.

In China gibt es die stärkste Dynamik im LED-Markt. Regelrecht aus dem Boden geschossen sind dort die LED-Fabriken durch die staatlich gelenkte Wirtschaft und die Subventionen im Jahre 2010. Mit dem Geld vom Staat unterstützt wird jetzt der Verkauf der Lampen. Den wachsenden Energiehunger der aufstrebenden Volkswirtschaft zügeln will damit das Land. Mit einem schrittweisen Verbot von herkömmlichen Glühlampen, der gelten soll vom Herbst dieses Jahres, zeigt China, dass es mit dem Energiesparen und dem Wechsel zu den LED-Beleuchtungen ernst meint. Bereits den Abschied von der Glühlampe beschlossen haben auch andere Länder, sowie auch die Europäische Union.

Effiziente LED-Beleuchtung im Cinemaxx Mannheim

06. April 2012

In sehr hohem Maße können Energiekosten und somit auch Stromkosten eingespart werden mit modernen und hocheffizienten LED-Leuchten. Aber nicht nur dieser Aspekt ist sehr wichtig bei einer geplanten Umrüstung, denn mit dieser Technologie kann eine atmosphärische Stimmung durch Farbwelten oder eine flächige und punktuelle Ausleuchtung geschaffen werden. Dies ist auch vom Cinemaxx Mannheim erkannt worden, weswegen die Grundbeleuchtung im März 2012 komplett auf LED umgestellt wurde in den Bereichen des Foyers. Geplant und konzipiert hat diese Veränderung für das Kino die RBC GmbH in Heidelberg.

Eine Stromeinsparung von 86 Prozent – etwa 130.000 Kilowattstunden – erzielt die RBC GmbH in Heidelberg für das Kino durch die Umrüstung der 772 Deckenstrahler, die mit neuer LED-Beleuchtung ausgestattet sind. Nicht nur 15.000 Euro an Stromkosten, sondern auch rund 79 Tonnen CO2 werden jährlich in Zukunft eingespart. So können sich die Anschaffungskosten in knapp zwei Jahren für das Kino amortisiert haben. Der Geschäftsführer der RBC GmbH, Christoph Reinke, erklärte dazu, das Ende des Einsparungspotentials sei damit noch nicht erreicht. Der Aufwand in der Wartung und dem Service der Beleuchtungsanlage ist enorm, und auch in diesem Bereich wird in Zukunft viel eingespart, denn mit einer Lebensdauer von über 40.000 Stunden halten die LED-Leuchten gegenüber den herkömmlichen Leuchtmitteln um mehr als das fünffache. Ein weiterer Pluspunkt der LED-Technologie ist auch eine erhebliche Einsparung in Sachen Klima. Denn auch die Wärmeentwicklung ist viel niedriger wie bei den bisherigen Strahlern, die aber nicht näher erfasst werden konnte.

Der Geschäftsführer des Cinemaxx in Mannheim sagt dazu, dass es das Ziel ist, alle dazugehörenden Lichtspielhäuser auf die bestmöglichste energiesparende Technologie umzurüsten, aufgrund der immer weiter ansteigenden Energiekosten. Da in den nächsten Jahren mit einer Erhöhung dieser Kosten zu rechnen ist, werden auch in den Bereichen Sanitär, Lüftung und Heizung verstärkt nach Einsparmöglichkeiten gesucht und umgesetzt.

Für das Büro gibt es individuelle Leuchten

05. April 2012

Für viele Menschen ist das Büro zum Lebensraum geworden und nicht nur ein einfacher Arbeitsplatz. Ganz besonders steht dabei das Licht im Fokus bei der richtigen Gestaltung.

Der Beleuchtungskomfort wird erhöht, gezielt Kosten und Energien werden eingespart mit der richtigen Beleuchtung, die außerdem für gute Zufriedenheit und gutes Sehen die richtigen Voraussetzungen schafft. Bürogestaltungen, die ökonomische, ökologische, aber auch soziale Aspekte vereinen, versteht das Fraunhofer-Institut für Arbeitswissenschaft und Organisation (IAO) in Stuttgart unter dem Begriff „Green Office“. Den Interessen von Investoren, Betreibern und Nutzern werden nachhaltige integrierte Lichtlösungen gerecht, die individuelle Anforderungen in ein Gesamtkonzept stellen. Zur Verfügung stellt mit diesem Hintergrund die Stehleuchte „Ataro“, der Hersteller von Leuchten „Waldmann“ mit seinem 3Klang Lichtkonzept, in den drei Lichttechnologien LED, Hybrid und Leuchtstofflampen.

Ihre individuellen Vorzüge hat jede Technologie. Als gängige Büroleuchte etabliert hat sich nicht umsonst die Leuchtstofflampe. Im ganzen Raum verteilt sie ein gleichmäßiges Licht, denn Leuchten auf dieser Basis verbreiten ein blendfreies und angenehmes Licht. Im Lebensraum Büro wird damit eine angenehme Atmosphäre geschaffen.
Aber eine große Zukunft vor sich und eine rasante technologische Entwicklung hinter sich hat die LED-Technik. Den Vergleich zu der Leuchtstoffröhre braucht diese auf keinen Fall scheuen, denn sie überzeugt auch mit den Funktionen. Eine optimale Lichtlenkung und Steuerung ist mit der „Ataro“ möglich, trotz einer niedrigen Bauhöhe. Genau dort wo das Licht benötigt wird, fällt es auch hin. Einen Doppelarbeitsplatz ausleuchten kann diese LED-Lampe dadurch bestens.

Die positiven Eigenschaften beider Lichtsysteme verbindet in einem Gesamtsystem das Hybrid-System und nutzt diese auch voll aus. Berücksichtigt werden atmosphärische, individuelle und energetische Bedürfnisse, durch die Kombination von Raum- und Arbeitslicht. In der Positionierung am Arbeitsplatz eröffnen sich völlig neue Möglichkeiten durch die asymmetrische Lichtlenkung. Die Lichtabgabe, die die Abhängigkeit von Tageslichtniveau und Anwesenheit regelt, ist bei sämtlichen Ataro-Leuchten möglich, weil sie mit dem Pulse Lichtmanagementsystem ausgestattet sind. Aus jeder Position erreichbar ist außerdem das Bedienelement. Im Wechsel zwischen Stehen und Sitzen ist ein ergonomisch optimiertes Arbeiten möglich, denn die Leuchten sind in einer Kombination mit höhen verstellbaren Tischen geeignet. Eine nachhaltige Bürogestaltung, die durch eine passende technologische Lösung unterstützt wird, bietet das 3Klang Lichtkonzept für jede individuelle Anforderung ganz gleich welches der drei Systeme verwendet wird.

Die sparsamen Straßenlampen befürworten die Hoyerswerdaer

04. April 2012

Für eine LED-Beleuchtung stimmten in einer Umfrage 80 Prozent der Bewohner von Hoyerswerda. Eine positive Bilanz in ihrer Straße ziehen nach einem Jahr mit der LED-Straßenbeleuchtung die Anwohner in der August-Bebel-Straße. Viel besser als die herkömmlichen Natriumdampflampen beurteilten die Lichtverhältnisse 59 Prozent der Befragten, besser als zuvor meinten 21 Prozent und als unverändert bewerteten nur sieben Prozent, wie die Stadtverwaltung informierte. Keine Antwort zu diesem Punkt gaben lediglich zwölf Prozent der Befragten ab. Unzufrieden mit der neuen Beleuchtung sind laut der Stadtverwaltung nur ein Prozent aller Haushalte. Auch die Helligkeit der neuen LED-Lampen war ein Punkt der Umfrage. Einig sind sich auch hier die Anwohner, denn als optimal bewerteten die Helligkeit 74 Prozent. Zu dunkel oder zu hell meinten jeweils neun Prozent.

Im Einsatz sind erstmals die LED-Leuchten in der August-Bebel-Straße in Hoyerswerda. Im Zuge des Ausbaus zwischen den Bahnhofsvorplatz und der Friedrichstraße sind diese seit Dezember 2010 eingebaut und im Gebrauch. Als besonders wichtig haben die Anwohner auch den gleichmäßigen Lichtverlauf und die Helligkeit eingestuft. Eher von geringer Bedeutung bei der Umfrage war laut der Stadtverwaltung die Lichtfarbe. Eine große Rolle bei künftigen Überlegungen wird die LED-Technik aufgrund der großen Zustimmung bei den Befragten spielen, betonte die Stadtverwaltung.

Befragt wurden zu diesem Thema „LED-Beleuchtung“ im Auftrag der Stadt 520 Haushalte aus der Gerhart-Hauptmann-Straße, am Bahnhofsvorplatz und aus der August-Bebel-Straße von der Energie Erzeugungsgesellschaft Hoyerswerda (EEH). Das Ergebnis war dann so, dass an der Umfrage 76 Prozent der Haushalte teilnahmen. Eine Rücklaufquote von etwa 15 Prozent ist das. Antworten konnten alle Befragten entweder Online oder per Brief. Mit der Möglichkeit von Optimierungen bei der Beleuchtung im öffentlichen Raum beschäftigt sich derzeit die Energie Erzeugungsgesellschaft Hoyerswerda, die zum Unternehmensverbund der Städtischen Wirtschaftsbetriebe (SWH) gehört.

Bei LED-Lampen prophezeit Toshiba einen Preissturz

03. April 2012

In die oberste Welt der Leuchtdioden aufsteigen, wie die Marktführer Philips und Osram, möchte Toshiba, der japanische Hersteller von LED-Lampen. Bei dem Glühbirnenersatz rechnet das Unternehmen mit einem Preissturz bis zum Jahresende. Viele Kunden schreckt im Moment noch immer der Preis für eine LED-Birne ab, denn sie kostet im Durchschnitt zwischen 20 und 25 Euro. Der Euro-Chef von Toshibas Beleuchtungsgeschäft, François Séguineau, erklärte hierzu, akzeptabel für den Verbraucher wäre ein Preis zwischen 10 und 15 Euro. Im kommenden Winter könnte diese Grenze erreicht werden. Dann würden die Verkaufszahlen enorm klettern.

Ein großer Marktführer im Beleuchtungsgeschäft in Japan ist der Hersteller Toshiba. Überwiegend mit LEDs vertreten ist der Elektrokonzern aber erst seit 2009 auf dem europäischen Markt. Um eine Konkurrenz für die bisherigen Marktführer Philips und Osram zu sein, haben den Start der neuen Technologie andere asiatische Konzerne, wie Sharp, LG oder Panasonic genutzt.

Immer noch eine Nebenrolle ist grundsätzlich das Geschäft mit Leuchtdioden. In einer aktuellen Studie hat die Beratungsfirma Frost & Sullivan errechnet, dass LEDs nur 13 Prozent des Umsatzes von den Energiesparlampen im Jahre 2011 ausmachten. Aber immer weiter ansteigen werde dieser Markt. Um 37 Prozent auf rund 1,2 Milliarden Euro erhöht haben sich im vergangenen Jahr die LED-Verkäufe allein schon beim Philips-Konzern. Gerade zu Gunsten der neuen Technologie umgebaut hat die Siemens-Tochter Osram, die an die Börse gehen wird im laufenden Jahr. Mit der auf LED-basierende Beleuchtung erwirtschaftete das Unternehmen rund ein Viertel des Umsatzes.

In dieser Branche möchte nun Toshiba den dritten Platz einnehmen, das ist das Ziel des Unternehmens. Séguineau meinte, dass sie einer der wichtigsten Anbieter auf dem Markt bis spätestens 2015 sein wollen und um sich diesen Platz zu sichern, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. In dem neuen Geschäftsbereich befinden sich nach Schätzungen von Frost & Sullivan bereits zwischen 50 und 100 Anbieter. Vom asiatischen Festland sind auch Billiganbieter dabei, die den Preisverfall antreiben. Nicht nur um ihre Preisspanne fürchten deshalb die großen Hersteller von LEDs, sondern könnte auch der Ruf der Technologie auch unter minderwertigen Lampen leiden. Dass es auf dem Markt Regeln gibt, ist deshalb sehr wichtig. Billigimporte oder Qualitäts-LED sollte der Endkunde unterscheiden können, zum Beispiel mit Hilfe von Zertifizierungen.

Ampfing: Moderne LED-Technik wird in Peitschenlampen installiert

02. April 2012

Quelle: flickr.com/dustpuppy

Wie viel Energie in der Beleuchtung von öffentlichen Einrichtungen, sowie in Bereich der Straßenbeleuchtung möglich ist, ließ die Gemeinde Ampfing untersuchen. Das Ergebnis: Rund 7.125 Kilowattstunden Strom können jährlich von der Kommune eingespart werden, wenn auf LED-Technologie 95 der sogenannten Peitschenlampen in bestimmten Straßenabschnitten umgerüstet werden.

Beim Projektträger Jülich in Berlin stellte die Kommune einen Förderantrag für energiesparende Straßenleuchten. Dieser wurde dort geprüft und weitergeleitet an das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Gelohnt haben sich die Bemühungen für die Gemeinde, dann sie erhält eine Förderung von 40 Prozent. In ganz Bayern ist so ein Projekt noch nicht durchgeführt worden, nach den Kenntnissen der EON. Mit LED-Leuchten werden nun die alten Peitschenlampen, die mit Neonröhren ausgestattet sind, umgerüstet und dies als erste Kommune in Bayern. Ausgeführt wurde die Planung vom Ingenieur-Büro Hajek aus Waldkraiburg. Der Zuschuss vom Bundesministerium liegt bei 61.200 Euro, dagegen stehen die Baukosten von rund 127.000 Euro. Eine Einsparung von mindestens 60 Prozent an Kohlendioxid gegenüber den alten Leuchten war die Bedingung für den Zuschuss. Beim Ortstermin wurde bestätigt, dass die Einsparung in Ampfing sogar 66 Prozent betragen soll. Nur noch 85 Watt verbrauchen die neuen LED-Leuchten, während die alten Leuchtstoffröhren eine Leistung von 138 Watt hatten. Eine weitere Kostenreduzierung ist noch möglich, da auf mehrere Stufen nachts die LED-Beleuchtung abgesenkt werden kann mittels einer Programmierung.

Folgendes sieht diese Abstufung vor: Volles Licht bis 22 Uhr, dann wird bis 0.30 Uhr auf 50 Prozent reduziert, dann weiter abgesenkt auf 30 Prozent bis 5 Uhr morgens, wieder mit 50 Prozent wird dann beleuchtet und volle Leistung gibt es ab 6 Uhr. Es wurden inzwischen von der Gemeinde weitere 90 LED-Leuchten beantragt für weitere Straßen. Die EON bestätigt, dass bis Ostern die Umbauzeiten für die bereits genehmigten Leuchten abgeschlossen sein werden.

Auf moderne LED-Technik setzt der Landschaftspark Nord Duisburg

27. März 2012

Foto: flickr.com/doegox

Im Landschaftspark Nord in Duisburg werden im Jahr 36.000 Euro an Stromkosten eingespart, weil ein Drittel aller Lampen ausgetauscht wurden. Mit den Mitteln des Konjunkturpakets II war diese Sanierung möglich. Ein echtes Highlight ist der Landschaftspark schon tagsüber. Doch jede Menge Schaulustige und Fotografen kommen lieber nachts, wenn die Industrieanlage recht farbenfroh leuchtet.

Doch mit einem großen Problem hat der Landschaftspark-Chef Ralf Winkels immer wieder zu kämpfen. Denn besonders an den Kaminen sind noch die alten Leuchtstoffröhren vorhanden, die überhaupt nicht so langlebig sind, wie gedacht. Die ersten sind bereits wieder defekt, kurz nach dem Austauschen der vorherigen Defekten. Es bedarf eines großen Aufwands, um in luftiger Höhe die Lichtringe zu erneuern – dies ist nicht gerade kostengünstig. Winkels erklärte dazu, als es das Konjunkturpaket zwei gab, hätte viel mehr getan werden sollen. Um Teile von der Lichtinstallation des Künstlers Jonathan Park zu erneuern, hat die Einrichtung 600.000 Euro im Jahr 2010 bekommen. Um Winkels und seine Mitarbeiter zu beraten, war der Brite extra angereist. Was die Experten aus seinem Werk gemacht haben, hat er zufrieden angeschaut. Vor allem in die moderne LED-Technik wurde damals investiert. Die Energiekosten sind nun im Jahr um 36.000 Euro niedriger, deshalb kann Winkels erfreut sagen, dass sich die Ausgaben gelohnt haben.

Dass damals nur ein Drittel der Beleuchtung erneuert wurde, ist im Nachhinein schade. Doch komplett auf die neue LED-Technik umstellen möchte der Park-Chef bis zum Jahre 2014. Wesentlich flexibler einsetzbar ist die Technik neben dem geringeren Stromverbrauch. Feine Strukturen an der alten Anlage können damit gezielt herausgearbeitet werden. Viel länger als herkömmliche Leuchtstoffröhren halten diese Leuchtkörper zudem. Ein weiterer Vorteil ist dabei die moderne Computertechnik, denn dadurch wird ein Defekt sofort erkannt und auch wo dieser ist. Somit ist das lange Suchen nach einer defekten Lampe vorbei. Die neue Beleuchtung ist besonders perfekt für die Schonsteinringe. Teilweise im Dunkeln liegen derzeit die Spitzen der Kamine. Explodiert sind dort die blauen Röhren erst im Januar. Im Sommer dann, wenn die Nächte kurz sind, soll ein Prototyp einer neuer LED-Bauart eingebaut und getestet werden.

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