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Archiv für die Kategorie ‘Anwendungsbeispiele’

ratiopharm arena Ulm: Für eine optimale Sportausleuchtung sorgt Siteco

Sonntag, 08. Januar 2012

Die erste HDTV-gerechte Sportbeleuchtung mit LED-Technologie ist in der Multifunktionshalle „ratiopharm Arena“ in Ulm/Neu-Ulm von der Osram Tochter Siteco installiert worden. Ein modular aufgebautes LED-Fluter-System ist von Siteco in einer Zusammenarbeit mit dem Betreiber und Generalunternehmer Max Bögl entwickelt worden. Eingesetzt sind zur Treppen-, Tribünen- und Spielfeldbeleuchtung in der Arena insgesamt 300 LED-Fluter.

In der neuen Multifunktionshalle werden die Heimspiele von dem Basketball-Bundesligisten „ratiopharm Ulm“ ausgetragen, die sogenannte Ankermieter der Arena sind. Um eine HDTV-gerechte Übertragung der Basketballspiele zu erfüllen, denn dafür gibt es Richtlinien der FIBA (Fédération Internationale de Basketball), mussten bei den Lichtlösungen diese gestellten Anforderungen berücksichtig werden. Eine gute Farbwiedergabe ist wichtig, sowie hohe Gleichmäßigkeit und eine vertikale Beleuchtungsstärke von 2000 Lux. Gut erkennen müssen die Zuschauer die Kontraste nicht nur in der Halle, sondern auch zu Hause am Bildschirm. Wichtig ist dabei eine Blendung der Zuschauer und Spieler zu vermeiden, aber auch eine Schlagschattenbildung. Es sollte auch möglich sein, bei Superzeitlupen und Highspeed-Aufnahmen ein HDTV-gerechtes Licht durch den LED-Fluter zu erzielen, deshalb werden bei Sportübertragungen häufig 300 Bilder pro Sekunde gedreht. Nicht mehr sichtbar wird bei einem LED-Fluter das Impulsflackern der Lampen, wie das bei herkömmlicher Beleuchtung der Fall ist. In Ismaning hat Siteco eigens im Studio der TV-Produktionsfirma Plazamedia dafür einen Praxistest unternommen. Mit dem Ergebnis, dass selbst flackerfrei bei 1.000 Frames die Highspeed-Aufnahmen geblieben sind unter der LED-Beleuchtung.

Auch für Messen, Konzerte, Events und vieles mehr wird die Halle als Austragungsort verwendet. In der Regel ist ein geringeres Beleuchtungsniveau bei Events gefragt, wie bei Fernsehübertragung von Basketballspielen, deshalb werden hohe Ansprüche an die Vielfältigkeit der Beleuchtung gestellt. Ein bedarfsgerechtes stufenloses Dimmen und eine eventbezogene Beleuchtung ist mit dem Siteco LED-Fluter möglich, denn dafür sorgt die individuelle Steuerbarkeit per DMX. Das bedeutet auch, nur was das Licht braucht, wird an Strom eingesetzt. Auch im Trainingsbetrieb oder bei Auf- und Umbauarbeiten wird weniger Beleuchtung benötigt. Es reichen 500 Lux horizontale Beleuchtungsstärke aus, im Gegensatz zum Spielbetrieb. Hier liegt die vorgeschriebene Norm bei 2000 Lux. So kann an Energie mehr als Drittel eingespart werden, je nach Beleuchtungssituation.

Sowohl mit der Reduzierung der Wartungskosten, als auch mit der Energieeinsparung lässt sich die Wirtschaftlichkeit der LED-Anlage bestätigen. In der Multifunktionshalle liegt die Haltbarkeit der LED-Fluter bei 50.000 Stunden das bedeutet, dass diese auf rund 25 bis 30 Jahre Betriebsdauer ausgelegt sind, während nur bei rund 4.000 bis 8.000 Stunden die Lebensdauer von konventionellen Lampen liegt. Nicht mehr nötig ist hier ein Leuchten- oder Lampenwechsel. Eine fünfstellige Euro-Einsparung für die Energie- und Wartungskosten errechnet die Betreibergesellschaft für die „ratiopharm Arena“ mit der neuen LED-Technik gegenüber einer konventionellen Anlage.

Neue LED-Technik kommt in Elsfleth zum Zug

Montag, 02. Januar 2012

Quelle: flickr.com/dustpuppy

Mit neuer LED-Technik sollen alle Laternen der Straßenbeleuchtung in Elsfleth bei Oldenburg ausgestattet werden. Laut dem entsprechenden Fachbereichsleiter der Stadt, Hartmut Doyen, soll mit dieser Maßnahme um 70 Prozent der Energieverbrauch gesenkt werden. Geplant ist, dass die neue Technik bis zum Jahre 2015 in allen Straßenlampen der Stadt installiert sein wird.

In vielen Haushalten ist die LED-Beleuchtung schon Standard geworden. Durch umweltschonende und sparsame Leuchtmittel werden die alten Glühbirnen erneuert. Auf die Sparsamkeit der modernen Lampen setzt nun auch die Stadt Elsfleth. Wie Doyen jetzt bekannt gegeben hat, soll mit der neuen LED-Technik in einem Zeitraum von drei Jahren die komplette Straßenbeleuchtung im gesamten Stadtgebiet ausgestattet werden. Unterrichtet worden ist zuvor der Stadtrat über die Ausschreibung des Großauftrages von der Bürgermeisterin Traute. Laut Doyen werden in der Stadt mit LED-Lampen alle Leuchtmittel in den 750 Straßenlaternen umgerüstet. Bis 2015 haben dann alle Laternen zwischen Moordorf und Oberhammelwarden die neue Technik erhalten.

Für die Umrüstung sprechen zwei Gründe. In den Laternen befinden sich die alten Quecksilberdampflampen, die bis 2015 entsorgt werden müssen. Zudem bringen die neuen Leuchtmittel eine enorme Kostenersparnis. Dazu rechnet der Fachbereichsleiter vor, dass jede Lampe nur noch 33 Prozent Strom verbraucht und deshalb mit einer Einsparung von 67 Prozent zu rechnen ist. Koffer- und Pilzleuchten werden mit der neuen Technik schon seit 2010 schrittweise im Stadtgebiet ausgetauscht, denn der Stromverbrauch sollte unbedingt minimiert werden, meint Doyen. Bewilligt wurde dafür vom Stadtrat eine Summe von 50.000 Euro. Eine weitere Hilfe in Höhe von 12.000 Euro ist durch die Förderung des Bundes für diese Maßnahme dazugekommen. Da die neuen Lampen um 40 Prozent teurer sind, ist dieses Geld wichtig, denn sonst hätte sich die Stadt die Umrüstung nicht leisten können. Auf die neue LED-Technik umgerüstet werden in wenigen Wochen noch weitere 52 Straßenlaternen.

Neue Straßenbeleuchtung mit LED-Technik bekommt die Stadt Peine

Freitag, 16. Dezember 2011

In Peine werden im kommenden Jahr zur Energieeinsparung 21 Quecksilberdampflampen der alten Straßenbeleuchtung durch energieeffiziente LED-Leuchten ausgetauscht. Davon betroffen sind der Friedrich-Ebert-Platz sowie im Stadtpark ein Teil der Fußwegbeleuchtung.

Gefördert wird diese Maßnahme im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Dies umfasst mit 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben die Steuerungs- und Regelungstechnik, aber auch den Ersatz der Leuchtenköpfe. Erzielt werden eine jährliche Energieeinsparung von 2.908 Kilowattstunden und gleichzeitig eine Reduzierung das CO2 Ausstoßes von rund 1.700 Kilogramm durch den Austausch der Leuchten. Ein Beleuchtungskataster wird in einer Zusammenarbeit der Stadt und den Stadtwerken zurzeit erstellt. Erfasst werden dort die Eigenschaften der Anlagen, welche Leuchtmittel verwendet werden, und die Stadtorte aller Leuchten. Weitere Straßenbeleuchtungen will die Stadt auf energieeffiziente LED-Lampen umstellen, doch wird dies erst entschieden nach der Fertigstellung des Beleuchtungskatasters Anfang 2012.

Mit neuer Lichttechnik sammelt die Stadt Peine derzeit an zwei Orten und zwar in Stederdorf und im Werderpark eigene Erfahrungen. Von einer Braunschweiger Firma stehen 2 LED-Musterleuchten im Werderpark. Zurzeit ist dort auf 36 Watt die Systemleistung der Leuchtenköpfe eingestellt, doch sie kann von 11 Watt bis maximal 42 Watt reguliert werden. Hier wurde Neutralweiß gewählt als Lichtfarbe. Natürlich kann von Warmweiß bis Tageslichtweiß bei Bedarf die Lichtfarben verändert werden. Es besteht auch die Möglichkeit einer separaten 180 Grad Schaltung der Leuchten, das bedeutet, dass eine die Straßenseite oder Hausseite getrennt voneinander beleuchtet werden kann. Noch zu früh ist es jedoch für eine abschließende Bewertung, doch klingen sehr positiv die bisherigen Eindrücke dieses Testberichtes. Im Einsatz sind seit rund sieben Monaten drei Leuchten mit einem anderen LED-System in Stederdorf. Für eine Bewertung ist es auch noch hier zu früh.

Eine Großstadt könnte mit herkömmlicher Weihnachtsbeleuchtung versorgt werden

Dienstag, 13. Dezember 2011

Bald ist Heiligabend und in vielen Straßen leuchtet die Weihnachtsbeleuchtung. Beleuchtete Figuren, Girlanden, weiße oder bunte Lichterketten in Fenstern, Balkonen oder Gärten weisen in Deutschland schon Wochen vorher auf dieses große Ereignis hin. An und in den Häusern leuchten rund 8,5 Milliarden Lichter in unserem Land. Dies hat der Ökostrom-Anbieter „Lichtblick“ in einer Umfrage ermittelt. Rund 500 Millionen Kilowattstunden Strom wird verbraucht in der Vorweihnachtszeit durch die Menge dieses Lichtermeeres. Laut einer Berechnung des Institutes IfED (Energiedienstleistungen) könnten ein ganzes Jahr lang rund 140.000 durchschnittliche Haushalte mit diesem Strom versorgt werden. Für bis zu 50 Euro Strom können Lichterketten im 24-Stunden-Betrieb verbrauchen – somit kann die Stimmungsbeleuchtung zu Weihnachten auch ganz schön teuer werden.

So viel wie möglich sollte auch für die Umwelt gespart werden und nicht nur an die Energiekosten gedacht werden. Bereits einiges an wertvollem Strom kann der Verbraucher einsparen, wenn er zu modernen LED-Leuchtmitteln greift. Oft sehr große Energiefresser sind die beliebten Lichterschläuche und Lichterketten der herkömmlichen Art. Zum Beispiel benötigt ganze 140 Watt ein Lichterschlauch von neun Metern, der mit einfachen Glühbirnen bestückt ist. Dagegen nur auf 14 Watt kommt ein Lichterschlauch mit modernen LEDs von der gleicher Länge. So liegt bei 90 Prozent die Einsparung der Energiekosten. Bereits nach zwei bis drei Jahren rechnen sich damit die höheren Anschaffungskosten von LED-Lichterketten und –schläuchen.

Ein weiterer Vorteil bringen noch LEDs mit sich, denn sie halten auch deutlich länger im Vergleich zur Glühbirne, neben der Energieersparnis. Es steigen auf die LED-Technik bereits viele Städte und Gemeinden schon um. Mit LEDs beleuchtet werde beispielsweise schon seit drei Jahren der Weihnachtsmarkt am Jungfernsteg in Hamburg. Weniger als zehn Kilowattstunden am Tag wird benötigt für den Betrieb der 500.000 LED-Leuchten, die eingesetzt werden. Wie Lichtblick erklärte, würden 750 Kilowattstunden verbraucht, wenn dafür herkömmliche Glühbirnen eingesetzt würden.

LED-Weihnachtsbeleuchtung in Nördlingen

Mittwoch, 23. November 2011

Foto: flickr.com/marfis75

Ökologische Akzente setzen will Nördlingen in diesem Jahr bei ihrer Weihnachtsbeleuchtung. Mit zwei Strängen, an denen sogenannte LED-Lampen hängen, läuft in der Löpsinger Straße eine Art Feldversuch. Diese verbrauchen weniger Strom und sind aus Plastik. Außerdem geht diese LED-Weihnachtsbeleuchtung nicht so häufig defekt, da sie als sehr robust gelten soll. Bei den herkömmlichen Leuchten bleibt es erstmal im restlichen Stadtgebiet.

Diese Initiative sei vom Oberbürgermeister Herman Faul ausgegangen, wie Susanne Vierkorn, die Geschäftsstellenleiterin des Stadtmarketingvereins gegenüber der Presse mitteilte. Jedes Jahr mussten zirka 1.000 Lampen ersetzt werden, die beim Auf- und Abbau der Weihnachtsbeleuchtung zu Bruch gegangen sind. Deshalb meinte Vierkorn, dass sie diese Idee des OBs gerne aufgegriffen hätten. Über die Anschaffung der LED-Weihnachtsbeleuchtung kann nun nachgedacht und auch umgesetzt werden, nachdem die Preise sich mittlerweile für die LED-Technik nach unten bewegen. Im Vordergrund steht zunächst allerdings der Probelauf in der Löpsinger Straße. Zwei verschiedene Muster von LED-Leuchten, die nun gezielt in diesem Jahr in der Adventszeit getestet werden, sind vom Marketingverein besorgt worden. Wenn der Versuch ein positives Ergebnis zu Tage bringt, soll geprüft werden, ob und inwieweit es machbar ist die gesamte Stadt auf die moderne Weihnachtsbeleuchtung umzurüsten.

Ein großer Vorteil der LED-Technik, sind die geringeren Energiekosten im Vergleich zur herkömmlichen Beleuchtung. Nach einer gewissen Zeit amortisiert sich der niedrigere Stromverbrauch gegenüber den höheren Anschaffungskosten. Eine längere Lebensdauer der LED-Leuchten ist ein weiterer Vorteil. Auch auf die Schlagfestigkeit der LED- Beleuchtung wies der Elektromeister und Stadtrat Joachim Sigg hin. Die Leuchtstränge in der Stadt werden neben dem städtischen Bauhof, anderen Elektrobetrieben von Nördlingen, auch von seiner Firma aufgehängt, der deshalb gute Erfahrung mit der Weihnachtsbeleuchtung hat.

Mit 150 LEDs wird das Parkhaus „Alte Oper“ in Frankfurt beleuchtet

Samstag, 19. November 2011

Die größte Anlage in Frankfurt am Main, die mit LEDs ausgestattet wurde, ist nun in Betrieb genommen worden. Erhellt wird mit rund 150 LED-Röhren die eine Länge von 1,20 Meter und 1,50 Meter haben, das erste Parkdeck im Parkhaus „Alte Oper“. Die vorhandenen Lampenfassungen wurden durch neue LED-Leuchten ausgetauscht, nachdem die erforderlichen Zulassungen Fachleute der Parkhaus Betriebsgesellschaft zusammen mit Lanser, dem Wiesbadener Hersteller von Leuchten, erwirken konnten. Eine deutliche längere Lebensdauer versprechen sich die Hersteller für diese Technik, was aber mehr im Vordergrund steht, ist die Energieeinsparung von rund 50 Prozent. Mit den fast 30 Tausend Kilowattstunden, die damit eingespart werden, können zwölf Familien mit Strom versorgt werden. Innerhalb von gut einem Jahr wird sich den Planungen zufolge die Erneuerung rechnen, auch wenn um rund 50 Euro eine LED-Leuchte teurer ist, als herkömmliche Neonröhren. Bei der Ausleuchtung großer Flächen steht diese Technik erst am Anfang, wobei bei der dekorativen Beleuchtung oder im Auto LED-Leuchten meist schon Standards sind.

Bei der Einführung innovativer Technologie unterstreicht die ABG ihre führende Rolle mit dieser Investition. Einen Park & Ride-Parkplatz, einen Parkplatz mit insgesamt 16.200 Stellplätzen, 41 Tiefgaragenhäuser und 22 Parkhäuser betreibt die ABG Holding in Frankfurt über ihr Tochterunternehmen Parkhaus Betriebsgesellschaft. Zumeist mit Leuchtstoffröhren werden die Parkhäuser beleuchtet. Eine entscheidende Rolle für die Umrüstung hat nicht nur der wirtschaftliche Aspekt gespielt, sondern auch die klima- und umweltpolitischen Gedanken. Die mit dem Einsatz von LEDs entstandene Energieeinsparung entspricht ca. 19 Tonnen Kohlendioxyd, die nicht mehr benötigt werden. Messtechnisch begleitet wird in einem Feldtest, der drei Jahre dauert, der Einsatz der LED-Leuchten in dem Parkhaus „Alte Oper“ in Frankfurt am Main. Auf den Leuchtkraftverlust, die Stromeinsparung und damit auch auf die Wirtschaftlichkeit liegt besonders das Augenmerk.

Strom und Geld können über LED-WeihnachtsLichterketten gespart werden

Mittwoch, 16. November 2011

Im Vorgarten funkeln Leuchtsterne und über die ganze Hausfassade sind Lichterketten verteilt. Nicht nur innen, sondern auch von außen um das ganze Haus dekorieren viele Verbraucher zur Advents- und Weihnachtszeit ihr Heim. In Haushalten, die Lichterketten mit Glühbirnen verwenden, steigen die Energiekosten in dieser Zeit.

Wie gut ist es da doch, dass mittlerweile Weihnachtsdekorationen mit LED-Technik in den Verkaufsregalen einen festen Platz gefunden haben, denn diese bringen auch viele Vorteile mit sich. Der wichtigste Aspekt sind dabei die Energiekosten, denn LED-Lichterketten verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als Glühbirnen. Wesentlich geringer sind dadurch die anfallenden Stromkosten in der Adventszeit. Außerdem haben sie eine längere Lebensdauer und wenn bei einer LED Lichterkette eine Lampe ausfällt, muss diese nicht sofort ersetzt werden, wie das bei einer normalen Lichtkette der Fall ist. Auch besteht bei LEDs keine Gefahr einer Überlastung, das ist ein weiterer Vorteil. Zu LED-Lichterschmuck mit Transformatoren greifen die meisten Verbraucher. Die Weihnachtsbeleuchtung wird für den Außenbereich dadurch sicherer, weil die Steckdosenspannung wegen des Transformators reduziert wird.

Allerdings meint Thomas Haupt vom TÜV Rheinland, dass auf einige wichtigen Details beim Kauf von LED-Weihnachtsbeleuchtung geachtet werden sollten. Auch wenn weniger Energieverbrauch an erster Stelle für den Kauf einer LED-Lichterkette steht, ist eine gezielte Sicherheit auch sehr wichtig. Der Spezialist vom TÜV Rheinland sagt dazu, dass Produkte auf dem Markt sind, die von minderer Qualität sein können. Sie weisen oft häufige Mängel auf, wie schlechte Verarbeitung, Konstruktionsmängel und manchmal sogar fehlende Sicherheitshinweise. Schnell kann eine Lichterkette zu einem Risiko für den Verbraucher werden, wenn diese schlecht isoliert ist und nur einen unzureichenden Nässe-Schutz bietet. Da mit dem Einsatz einer LED-Lichterkette der Verbraucher viel Energie einsparen kann, sollte er beim Kauf mehr auf Qualität setzen.

Thomas Haupt meint dazu, dass der Käufer auf das GS-Zeichen achten sollte, das steht für eine unabhängige Sicherheit und ist auf der Verpackung zu finden. Der Hersteller vergibt diese CE-Kennzeichnung selbst und zeigt damit an, dass er sich an die Vorgaben der EU hält. Das Kürzel IP 44 muss auch bei Lichterketten zu finden sein, die für den Außenbereich gedacht sind. Ohne Probleme können im Garten oder an der Außenfassade diese Produkte angebracht werden, die damit gekennzeichnet sind.

Immenstadt will mit LED-Lampen Strom sparen

Dienstag, 08. November 2011

In der Straßenbeleuchtung von Immenstadt sollen neue LED-Lampen eingesetzt werden, um in Zukunft Energie zu sparen. Der kaufmännische Werkleiter der Stadtwerke, Edi Reitzner, stellte dem Immenstädter Bauausschuss die Pläne dafür vor. In der Stadt sind die alten Leuchtstofflampen schon teilweise durch Natriumdampflampen ersetzt worden. Reitzner meinte, diese sind umweltfreundlicher und erzielen einen höheren Wirkungsgrad als die alten Leuchtstofflampen. Doch nun soll in der Stadt die neue LED-Technik die restlichen alten Leuchtstofflampen ersetzen.

Geplant ist aber laut Reitzner, dass zuerst zum Test in der Südstadt die neue LED-Technologie Einzug halten werde. Installiert wurden dazu erst einmal zwölf verschiedene Modelle der neuen LED-Lampen. Welche LED-Beleuchtung nun am meisten Energie einspart und welcher Typ am Effizientesten ist, soll dieser Test bewirken. Zwischen 150 Euro und 690 Euro liegen die Preise für die Lampen, die der Stadt als Angebot vorliegen. Ausgewechselt werden letztendlich erst einmal 101 Lampen in Immenstadt, das von der bestehenden Straßenbeleuchtung nur ein Teil ist.

Ein wichtiger Aspekt, der mittels der neuen LED-Technik erzielt wird, ist in erster Linie die Energieeinsparung. Doch eine deutlich bessere Aufwertung der Straßenverkehrssituation und des Wohnraums kommt hinzu. Ein weitaus höheres Maß an Sicherheit aufgrund der klareren Farb- und Konturenwiedergabe mit LED-Leuchten wird ermöglicht, weil durch den höheren Farbwiedergabeindex (engl. Colour Rendering Index, CRI) eine wesentlich bessere Ausleuchtung in den Straßen erzielt wird. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist die neue Teststrecke in der Südstadt von Immenstadt, die mit der LED-Beleuchtung erprobt wird.

Chinesische Schnellstraße: über eine Million LEDs

Samstag, 05. November 2011

Quelle: flickr.com/Nuon Deutschland

In der Stadt Shenzhen in China wurde kürzlich in Sachen Schnellstraßen-Beleuchtung die bisher größte Modernisierung ausgeführt. Zum Einsatz kam von Cree LEDs der Typen XLamp XP-G und XP-E mit mehr als einer Million High Efficiency White (HEW) für die 10.000 Straßenlaternen. Auf fast 75 Straßenkilometer wurden in der südchinesischen Stadt an vier Schnellstraßen und in einem Tunnel die LED-Leuchten installiert. Ein führendes Unternehmen in China auf dem Gebiet der LED-Beleuchtung, die Firma Kingsun Optoelectronic, wurde mit dem Beleuchtungsprojekt beauftragt. LED-Leuchten des Typs RL2R Apollo mit 300 und 270 Watt, welche mit XLamp-LEDs von Cree ausgerüstet sind, wurde von Kingsun an den Straßen verbaut, die in jeder Richtung einen Standstreifen und drei Fahrbahnen haben. Für eine Beleuchtungsstärke von 20 Lux, das damit der nationalen Norm für die Beleuchtungen an den Hauptstraßen entspricht, ist die Installation ausgelegt.

Eine hohe Lichtausbeute, die verbunden ist mit einem großen Wirkungsgrad und kleinen Abmessungen, ergibt die Kombination der LEDs XLamp XP-G und XP-E. Gegenüber den zuvor eingebauten Natriumhochdrucklampen soll der Energieverbrauch um 60 Prozent geringer sein, laut dem LED-Beleuchtungs-Unternehmen. Die Investition der LED-Leuchten soll sich schätzungsweise nach vier Jahren aufrechnen durch die mit dem Shenzhen-Projekt eingesparten Energiekosten im Vergleich zu den Einstandskosten der Installation.

LEDs sind die ideale Lösung, wenn hohe Lichtleistungen mit einem großen Wirkungsgrad notwendig sind, wie in der enormen Beleuchtungsinstallation des Schnellstraßen-Projekt von Shenzhen, erklärte der General Manager von Cree China Sales, Tang Guoqing. Die XLamp-LEDs besitzen eine hohe Effizienz, die bereits ihre Fähigkeit zur Senkung der Gesamt-Systemkosten unter Beweis gestellt haben, deshalb sind für das anspruchsvolle Vorhaben diese LEDs ausgewählt worden.

Fischer Elektronik hat ein Hochregallager mit LED-Beleuchtung

Freitag, 28. Oktober 2011

Quelle: Remmert

In Lüdenscheid steht das zurzeit vielleicht außergewöhnlichste automatische Hochregallager im deutschsprachigen Raum. Ein 17 Meter hohes Wabenlager mit variierbarer LED-Beleuchtung errichtete dort die Fischer Elektronik. Wahlweise in den Fischer-Firmenfarben oder in den Farben des Geschäftspartners, der gerade auf Besuch ist, erstrahlt das Hochregallager der Fischer GmbH & Co. KG mit LED-Leuchten. Zur Bevorratung von Aluminiumprofilen wird dieses benutzt. In Silobauweise lieferte die Friedrich Remmert GmbH das komplett luftdichte und raumsparende Wabenlager.

Viele Besonderheiten bei den „Hard Facts“ hat das Wabenlager von Remmert zu bieten, während unter den Logistikfachleuten in die Kategorie „technische Spielereien“ Details, wie LED-Beleuchtung fallen. Das fängt bei der Errichtung in Silobauweise in steiler Hanglage an, und endet bei einer kontrollierten Luftfeuchtigkeit, die speziell verhindert, dass Kondenswasser bei der Einlagerung der Profile entsteht und dass dadurch die Oberfläche nicht beschädigt wird. Dies ist besonders im Herbst und im Frühjahr der Fall.

Eine komplette Hallenwand musste entfernt werden, um das Hochregallager mit LED-Beleuchtung integrieren zu können. Damit aber nicht genug: in ein extra angemietetes Gebäude mussten zwölf Sägen im laufenden Betrieb umgelagert werden und dazu 350 Tonnen Material. Um die Beeinträchtigung der Produktion auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren, ist die Montage und Inbetriebnahme optimal auf die Arbeitsabläufe von Remmert integriert worden. Damit sämtliche Kabel zeitsparend mittels Stecksysteme eingefügt werden konnte, sind diese zum Beispiel schon vorkonfektioniert worden. Was bei solchen Aktionen nicht üblich ist, ist die Übernahme der Einlagerung der Kassetten in das Lager von Remmert. Die Integration des Hochregellagers mit LED-Beleuchtung hat sich ausgezahlt, trotz des enormen baulichen Aufwands. Um 60 Prozent hat sich die Lagergrundfläche im Gegensatz zu vorher reduziert. Rund 1.500 m² an Produktionsfläche hat die Fischer Elektronik dazu gewonnen. Bei mehr als 75 Prozent liegt die Zeitersparnis im Materialhandling. Auf zwei Ebenen wurde an das Lager die bestehenden zwölf Sägen von den Automationsexperten Remmert angeschlossen.

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