In sehr hohem Maße können Energiekosten und somit auch Stromkosten eingespart werden mit modernen und hocheffizienten LED-Leuchten. Aber nicht nur dieser Aspekt ist sehr wichtig bei einer geplanten Umrüstung, denn mit dieser Technologie kann eine atmosphärische Stimmung durch Farbwelten oder eine flächige und punktuelle Ausleuchtung geschaffen werden. Dies ist auch vom Cinemaxx Mannheim erkannt worden, weswegen die Grundbeleuchtung im März 2012 komplett auf LED umgestellt wurde in den Bereichen des Foyers. Geplant und konzipiert hat diese Veränderung für das Kino die RBC GmbH in Heidelberg.
Eine Stromeinsparung von 86 Prozent – etwa 130.000 Kilowattstunden – erzielt die RBC GmbH in Heidelberg für das Kino durch die Umrüstung der 772 Deckenstrahler, die mit neuer LED-Beleuchtung ausgestattet sind. Nicht nur 15.000 Euro an Stromkosten, sondern auch rund 79 Tonnen CO2 werden jährlich in Zukunft eingespart. So können sich die Anschaffungskosten in knapp zwei Jahren für das Kino amortisiert haben. Der Geschäftsführer der RBC GmbH, Christoph Reinke, erklärte dazu, das Ende des Einsparungspotentials sei damit noch nicht erreicht. Der Aufwand in der Wartung und dem Service der Beleuchtungsanlage ist enorm, und auch in diesem Bereich wird in Zukunft viel eingespart, denn mit einer Lebensdauer von über 40.000 Stunden halten die LED-Leuchten gegenüber den herkömmlichen Leuchtmitteln um mehr als das fünffache. Ein weiterer Pluspunkt der LED-Technologie ist auch eine erhebliche Einsparung in Sachen Klima. Denn auch die Wärmeentwicklung ist viel niedriger wie bei den bisherigen Strahlern, die aber nicht näher erfasst werden konnte.
Der Geschäftsführer des Cinemaxx in Mannheim sagt dazu, dass es das Ziel ist, alle dazugehörenden Lichtspielhäuser auf die bestmöglichste energiesparende Technologie umzurüsten, aufgrund der immer weiter ansteigenden Energiekosten. Da in den nächsten Jahren mit einer Erhöhung dieser Kosten zu rechnen ist, werden auch in den Bereichen Sanitär, Lüftung und Heizung verstärkt nach Einsparmöglichkeiten gesucht und umgesetzt.
Für viele Menschen ist das Büro zum Lebensraum geworden und nicht nur ein einfacher Arbeitsplatz. Ganz besonders steht dabei das Licht im Fokus bei der richtigen Gestaltung.
Für eine LED-Beleuchtung stimmten in einer Umfrage 80 Prozent der Bewohner von Hoyerswerda. Eine positive Bilanz in ihrer Straße ziehen nach einem Jahr mit der LED-Straßenbeleuchtung die Anwohner in der August-Bebel-Straße. Viel besser als die herkömmlichen Natriumdampflampen beurteilten die Lichtverhältnisse 59 Prozent der Befragten, besser als zuvor meinten 21 Prozent und als unverändert bewerteten nur sieben Prozent, wie die Stadtverwaltung informierte. Keine Antwort zu diesem Punkt gaben lediglich zwölf Prozent der Befragten ab. Unzufrieden mit der neuen Beleuchtung sind laut der Stadtverwaltung nur ein Prozent aller Haushalte. Auch die Helligkeit der neuen LED-Lampen war ein Punkt der Umfrage. Einig sind sich auch hier die Anwohner, denn als optimal bewerteten die Helligkeit 74 Prozent. Zu dunkel oder zu hell meinten jeweils neun Prozent.
In die oberste Welt der Leuchtdioden aufsteigen, wie die Marktführer Philips und Osram, möchte Toshiba, der japanische Hersteller von LED-Lampen. Bei dem Glühbirnenersatz rechnet das Unternehmen mit einem Preissturz bis zum Jahresende. Viele Kunden schreckt im Moment noch immer der Preis für eine LED-Birne ab, denn sie kostet im Durchschnitt zwischen 20 und 25 Euro. Der Euro-Chef von Toshibas Beleuchtungsgeschäft, François Séguineau, erklärte hierzu, akzeptabel für den Verbraucher wäre ein Preis zwischen 10 und 15 Euro. Im kommenden Winter könnte diese Grenze erreicht werden. Dann würden die Verkaufszahlen enorm klettern.




