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Archiv für die Kategorie ‘Allgemeines’

Die weltweite Situation der Glühlampen

Montag, 30. Januar 2012

Eine Glühlampe braucht viel Energie, sie trägt dadurch maßgeblich zum CO2-Ausstoß bei – und deshalb wird sie nicht nur in Europa verboten. Beim Klimaschutz gilt als Vorreiter insbesondere Deutschland, doch viel weiter sind beim Einsatz neuer und effizienter Lichttechnologie einige Länder außerhalb der EU. Mehr politisches Engagement in diesem Bereich zeigen bemerkenswerterweise andere Länder wie zum Beispiel die Philippinen oder Argentinien. Nicht nur in Europa gilt das Aus der Glühlampe, weltweit steht der LED-Technologie eine rosige Zukunft bevor.

Länder aus Ozeanien und Südamerika sind unter anderem großen Vorreiter für ein Verbot der Glühlampe. Glühlampen schrittweise vom Markt zu nehmen begannen zwischen 2005 und 2007 Länder wie Venezuela, Brasilien oder Australien. Erst im Jahre 2009 hat Europa nachgezogen. Rege diskutiert wird das Verbot schon seit 2008 in Indien. Durch Energiesparlampen sollen 400 Millionen Glühbirnen ersetzt werden, plant die indische Regierung. Komplett aus dem öffentlichen Raum verbannt haben bereits schon manche Nationen die Glühbirne. Noch einen Schritt weiter sind einige Nationen, denn das Verbot erfolgreich 2010 durchsetzen konnten die Philippinen. Es gibt aber auch Länder, die leider weit unten das Thema auf ihrer Agenda haben, und eine Auslaufstrategie für Glühlampen verfolgen wollen, beispielsweise USA, China oder Russland. Hier verabschiedet sich die Glühbirne erst zwischen 2012 und 2014.

Vorangetrieben wurden bisher vorranging mit dem Einsatz von
Energiesparlampen, die Ambitionen Glühlampen endgültig abzuschaffen. Quecksilber, das Gesundheitsbeschwerden hervorrufen kann und beim Recycling Schwierigkeiten bereitet beinhalten leider die Energiesparlampen. Bevorzugt werden von vielen Menschen deshalb als Glühalternative Lampen, die auf LED-Technologie basieren. Diese bedeuten eine höhere Geldersparnis für den Verbraucher, aufgrund ihrer Langlebigkeit und weniger Stromverbrauch. Sie beinhalten auch keine schädliche Stoffe. Als Selbstverständlichkeit sieht die EU-Kommission die Verbreitung von LEDs an, denn sie hat das Potenzial dieser neuen und effizienten Technologie erkannt. Auf Basis der Digitalen Agenda für Europa führt sie deshalb eine Unterredung zum massiven Einsatz der LED-Beleuchtung am 29. Februar 2012 durch. Die größere Energieeinsparung mit LED-Beleuchtung ist unter anderem deren Ziel.

In Gersthofen und Oberottmarshausen wurden LEDs getestet

Freitag, 27. Januar 2012

Den Einsatz von LED-Technik in der Straßenbeleuchtung ist im Rahmen eines von der TU Darmstadt begleiteten Pilotprojekts getestet worden, in einer Kooperation von der LEW Netzservice GmbH mit dem Lichtspezialist HELLA. Bei Augsburg standen der Ort Oberottmarshausen und Gersthofen als Versuchskaninchen zur Verfügung. Der Vergleich zwischen der neuen LED-Technik und der herkömmlichen Straßenleuchten standen im Vordergrund.

Viel gleichmäßiger als die vorher installierten NAV-Lampen (Natrium-Dampfhochdruck) leuchten die LED-Module die Straßen aus, trotz einer etwas geringeren Lichtstärke, so ein Ergebnis. Viel besser ist im Schein der LED-Leuchten die Umgebung zu sehen, für Autofahrer und Passanten. Etwa ein Drittel weniger Strom verbrauchen LED-Leuchten als die NAV-Lampen, die schon effizient im Verbrauch sind. Auf LED-Technik umgerüstet wurden für das Projekt 20 vorhandene Straßenlampen Ende 2010 in der Bürgermeister-Wendler-Straße und Ziehrer-Straße in Gersthofen. Das modulare „HELLA Eco Street Line“ LED-Leuchten-System ist zum Einsatz gekommen. Besonders gut für Sanierungen eignen sich diese LED-Leuchten, weil sie auf die bestehenden Masten aufgesteckt werden können. Gemessen hat ein Team der TU Darmstadt bei den bis dahin installierten konventionellen Leuchten, die Lichtverteilung, die Beleuchtungs-Stärke und den Stromverbrauch, an drei Messfeldern mittels einer speziellen Kamera, vor der Umrüstung. Durchgeführt wurde auch die gleiche Untersuchung nach der Umrüstung auf LED-Technik von dem Team.

Mit Erfolg setzen immer mehr Kommunen in der Straßenbeleuchtung LED-Technik ein. Wissenschaftlich begleitete Vergleichsteste zwischen der neuen LED-Technik und den herkömmlichen Lampen gibt es bis heute nur wenige. Dass die Technik noch weiter optimiert werden kann, dazu tragen Erkenntnis aus Projekten wie dem in Gersthofen bei. Getestet wurden auch LED-Leuchten im Rahmen des Projekts in Oberottmarshausen bei Augsburg. Um Seilleuchten, die quer über die Straße gespannt wurden, handelte es sich hierbei. Dass bei diesem Leuchtentyp die Lichtstärke noch etwas erhöht werden muss, zeigte sich zum Beispiel bei diesem Test. Berücksichtigt wurde dies bei der Entwicklung der neuen Modelle von HELLA.

Bis Ende April erhält Blankenheim 400 neue LED-Lampen

Donnerstag, 26. Januar 2012

Quelle: flickr.com/dustpuppy

Um über die Vergabe der Umrüstung für die Straßenlaternen auf LED-Lampen abzustimmen, hat in Blankenheim eine kurzfristige nichtöffentliche Sitzung stattgefunden. Relativ kurzfristig soll diese Maßnahme vom billigsten Anbieter durchgeführt werden.

Installiert werden in Blankenheim 400 Leuchtkörper und die ältesten Lampen sollen als erste ausgetauscht werden, laut Erwin Nelles, dem Vertreter des Bürgermeisters. Es sind schon 200 neuere Quecksilberdampf-Hochdrucklampen montiert worden von den 1.500 Lampen, die sich insgesamt im Gemeindegebiet befinden. Einen Zuschuss vom Bundesumweltministerium in Höhe 40 Prozent aus dem LED-Straßenbeleuchtungsprogramm erhält die Gemeinde. Dies macht 132.873 Euro der Gesamtinvestition von 332.181 Euro aus. Bis Ende April muss die Umrüstung abgeschlossen sein nach der Vorgabe im Zuwendungsbescheid. Kein Problem wird dieses enge Zeitfenster für die Firma ene in Kall sein, die den Auftrag erhalten halt. Mit den Arbeiten wird sofort begonnen, sobald die bestellten LED-Lampen eintreffen. Damit der Termin zur Umrüstung eingehalten wird, wird das entsprechende Personal zur Verfügung gestellt.

Installiert werden je nach Ortslage zwei verschiedene Ausführungen. In die alten Masten werden 160 Lampen eingebaut, die eine Leistung von 22 Watt haben. Bisher 70 Watt verbrauchen die jetzigen Lampen. Eine Leistung von 56 Watt haben die Lampen, die in die restlichen 240 Lampen installiert werden. Bei 100 Watt lag dort bisher der Verbrauch.

In sehr großem Maße Energie sparen nun die neuen Lampen ein. Eine Lebensdauer von 50.000 Stunden haben die neuen LED-Lampen. Also erst nach 12,5 Jahren müssten die LEDs ausgetauscht werden, da im Jahr rund 4.000 Stunden die Lampen brennen. Schon nach etwa vier Jahren, was einer Betriebsdauer von 16.000 Stunden entspricht, müssen die bisher gebräuchlichen Lampen ausgetauscht werden. Schon nach sieben Jahren soll sich die Maßnahme amortisiert haben.

Auf LED-Beleuchtung setzt Bad Alexandersbad

Dienstag, 24. Januar 2012

Auf energiesparende LED-Leuchten ist die öffentliche Beleuchtung in Bad Alexandersbad umgestellt worden. Dies ist damit die erste und bisher einzige Kommune in Bayern, die nicht nur an die Umwelt, sondern an den eigenen Haushalt denkt.

Wieder einen Schritt weiter gekommen ist der kleine Badeort mit seinen Plänen zum Energie-Heilbad. Die komplette Straßen- und Wegbeleuchtung ist auf energiesparende LED-Leuchten umgestellt seit Beginn des Jahres 2012. Eher kein Thema war zunächst die Beleuchtung, doch für mehrere Maßnahmen beworben hat sich trotzdem der Ort. Der Bürgermeister Peter Berek hat sich dann doch gefreut, als es zum Jahresbeginn 2011 geklappt hat. Unter dem Motto „Kommunen im neuen Licht“ wurde die Gemeinde aufgenommen in ein Klimaschutz- Projekt des Bayerischen Umweltministeriums. Eine Förderung von 100.000 Euro war das Ergebnis, das bares Geld bedeutet, denn bei rund 280.000 Euro liegen die Kosten für die Investition.

Die Arbeiten für die Umstellung begannen dann Mitte des Jahres 2011, als die Zusage erteilt wurde. Um Geld zu sparen wurden alte Strommasten und Leitungen teilweise verwendet. Die letzte von den 347 LED-Leuchten ist pünktlich zum Jahresende installiert worden. Nicht nur die Straßen, sondern auch der Kurpark wird beleuchtet und deshalb erstrahlt im neuen LED-Licht seither das Heilbad. Dass es noch einige Anlaufschwierigkeiten gibt, verschweigt der Bürgermeister nicht. Noch nicht jede Leuchte funktioniert, da eben die alten Masten und Kabel verwendet wurden. Doch wird daran gearbeitet, und automatisch einschalten soll sich in Kürze bei Dämmerlicht die gesamte Beleuchtung.

Da die LED-Leuchten im Jahr 106.700 Kilowatt einsparen, geht für die Kommune die Rechnung auf. Wenn der Strompreis auf diesem Niveau bleibt, so Berek, sollen an Energiekosten im Jahr rund 20.000 Euro eingespart werden. Sogar noch schneller geht es, wenn die Strompreise steigen. Amortisiert haben soll sich nach nur rund neun Jahren die Investition. Auf der sicheren Seite ist die Gemeinde, da eine Garantie von zwölf Jahren von der Kommune mit der Firma ausgehandelt worden ist. Doch auch der CO2-Ausstoß der neuen LED-Leuchten ist beachtlich, denn um 64 Tonnen verringert sich dieser.

Kandern will Strom sparen mit neuer Lichttechnik

Freitag, 20. Januar 2012

Quelle: flickr.com/Nuon Deutschland

Ein Licht ist der Stadtverwaltung Kandern im Landkreis Lörrach aufgegangen in Sachen Energiesparen, denn auf Leuchtdioden werden rund 950 Straßenlaternen umgerüstet. Durch das Einsetzen von modernster LED-Technik soll viel Strom gespart werden. In die Sanierung der Straßenbeleuchtung sollen dazu in diesem Jahr rund 807.000 Euro investiert werden.

Freigegeben hat der Gemeinderat diese Mittel mit der Verabschiedung des Haushaltplans. Die Stadt bekommt in einer Höhe von knapp 304.000 Euro für die Umstellung eine Förderung. Das restliche benötigte Geld erhält die Gemeinde vom Kreditmarkt. Die Verwaltung rechnet, dass sich die Investition in rund 14 Jahren amortisiert haben soll.

Ausgetauscht werden in den Straßenlaternen in der Stadt und in den Ortsteilen genau 947 Leuchten. Vergeben werden sollen im März 2012 die Arbeiten zur Umrüstung der Laternen. Die Ingenieurarbeiten, die erforderlich sind, sind schon vergeben worden, vom Gemeinderat in der letzten öffentlichen Sitzung. Die Firma IST Energieplan aus Mühlheim, die früher ansässig war in der Töpferstadt, hat den Auftrag erteilt bekommen. Das günstigste Angebot mit knapp 50.000 Euro ist für die vorbereitenden Planungen von der Firma eingereicht worden. Das neue LED-Programm soll vorgestellt werden bei der nächsten öffentlichen Sitzung des Gemeinderates, die am 13. Februar 2012 stattfindet. Licht und nicht Wärme geben die Leuchtkörper der neuen LED-Technik ab, sie sind deshalb keine thermischen Strahler – dies ist ein Vorteil gegenüber den herkömmlichen Glühlampen. Viel Energie kann eingespart werden dadurch.

Im April sollen dann die eigentlichen Arbeiten zur Umrüstung vergeben werden, was dann der nächste Schritt sein wird. In dem Zeitraum von Mai bis August 2012 müssten dann die Erneuerungsarbeiten selbst ausgeführt werden. Umgerüstet werden in der Stadt Kandern alleine die 544 vorhandenen Straßenleuchten. Über 133 Leuchten hat der Stadtteil Wollbach, der damit über zweitmeisten Lampen der Gemeinde verfügt.

Statue „Der Wächter“ erhält neuartige Beleuchtung

Donnerstag, 19. Januar 2012

Eine neue Beleuchtung erhält in Gundremmingen die Statue „Der Wächter“. Aufgestellt wurde diese Figur in dem Ort im September 2011. Auch in der Nacht soll nun die Statue ins rechte Licht gesetzt werden, mit einer neuartigen Beleuchtung. Die Bronzeskulptur des Künstlers Sandor Kecskemeti wird damit von dem Gemeinderat Gundremmingen ergänzt.

Die breite Mehrheit des Gemeinderates ist von der Vorführung der Augsburger Firma Korona Leuchten überzeugt worden. Für diese Art der Beleuchtung ist die Abstimmung mit zehn zu drei Stimmen ausgefallen. Die Anschaffung die inklusive Fahrt, Tests, Entwicklung auch Material und Montage an die Straßenbeleuchtung mit einschließt, liegt bei 6.635 Euro und ist damit nicht ganz billig. Einen Wirkungsgrad von 75 Prozent des Lichts der LED-Lampen erreichen die Spiegel, die wenige Zentimeter über dem Terrain aufgebaut sind.

Auch nur maximal 50 Prozent bringen nach Einschätzung der Planer sehr gute Straßenleuchten. Bei der Beleuchtung wird das Kunstwerk punktuell mit zwei LED-Leuchtengruppen angestrahlt, mit jeweils drei Spiegeln in den verschiedenen Weißtönen. Von einer Ausbeute des Lichts, das mit einer 60-Watt- Birne gleichzusetzen ist, wird bei dem Projekt generell ausgegangen. Für die Anstrahlung des Kirchturmes von St. Martin und für mehr Licht beim „Guten Hirten“ warben die Macher, denn sie zeigten auch die Ausleuchtung des benachbarten Torturms. In das richtige Licht gesetzt wird aber vorerst nur die Statue „Der Wächter“. Der Bürgermeister freut sich darüber von ganzem Herzen, er meinte, der zentrale Platz des Rathauses erhält damit eine Aufwertung. Die Gemeinde, die als der Kunst sehr aufgeschlossen gilt, punktet damit nur positiv. Ob es zu weiteren Anschlussaufträgen kommt, wird die ausführende Augsburger Firma in Gesprächen mit der Kirchenverwaltung entscheiden.

Brinkum-Nord erhält neue LED- Beleuchtung

Mittwoch, 18. Januar 2012

In Brinkum-Nord, einem Ortsteil von Stuhr bei Bremen, soll in Zukunft für die richtige Straßenbeleuchtung LED-Technik eingesetzt werden. An der Bremer Straße (B6) bis hin zur Landesgrenze werden dazu 34 Leuchten an zwei Tagen ausgetauscht. Die Kosten für den Umbau fördert bis zu 40 Prozent das Bundesumweltministerium und rund 41.000 Euro investiert die Gemeinde selbst. Pro Jahr kann die Gemeinde etwa 3.000 Euro an Energie für die Straßenbeleuchtung einsparen.

Der Netzteamleiter von Eon-Avacon in Syke, Bernd Brinkmann, erklärte hierzu, dass nur noch LED-Lampen mittlerweile gefördert werden, und nun in Brinkum-Nord die ältesten Lampen ausgetaucht werden. Die Straße wird bisweilen mit Natrium-Hochdruck-Leuchtmitteln beleuchtet. Vorgenommen wird bei dieser Maßnahme gleich eine Prüfung der Masten. Damit die Lampen von einem größeren Fahrzeug aus problemlos gewechselt werden können, müssen Teile der Fahrspuren auf der B6 für den Umbau an den beiden Tagen gesperrt werden. Da es zu größeren Problemen durch die Arbeiten an einer Kreuzung kommen könnte, wird zur Unterstützung auch die Polizei vor Ort sein. Brinkmann meinte, dass zum Ende des letzten Jahres der Austausch hätte schon beginnen sollen, doch der Verkehr wäre zur Weihnachtszeit durch diese Umrüstung beträchtlich behindert worden.

Auch wenn eine Höhe von zehn Metern die alten Leuchten haben, wird das Umrüsten rein technisch keine Schwierigkeit sein. Anlagen in dieser Höhe können jetzt jederzeit montiert werden, durch die Entwicklungen in den vergangenen Jahren. Getestet werden in einem Pilotprojekt seit 2008 LED-Lampen in Stuhr-Brinkum. Ausgetauscht wurden dazu an der ehemaligen Bundesstraße, an der Gemeindeverbindungsstraße und am Zentralen Omnibusbahnhof 15 Lampen. Beim Energiesparen sei die Kommune ganz vorne mit dabei laut Brinkmann, dadurch dass Stuhr jetzt auf LED umrüstet.

Trier: LED-Beleuchtung wird in Straßenlampen getestet

Dienstag, 17. Januar 2012

Foto: SWT Trier

Eine Tauglichkeit der LED-Technik im Außenbereich wird in der Praxis durch ein Pilotprojekt in Trier getestet. Wichtig ist vor allem in den Straßen und an den Gehwegen in der dunklen Jahreszeit diese optimal auszuleuchten. Die Straßenbeleuchtung in Ehrang wird deshalb seit Oktober letzten Jahres durch die Stadtwerke Trier erneuert. Im Rahmen des Wettbewerbes „Kommunen im neuen Licht“ sind einige Innenbeleuchtungen des Schulzentrums und der Mehrzweckhalle Mäusheckerweg schon ausgestattet worden, durch die Zusammenarbeit der Stadt Trier mit den SWT Stadtwerke Trier. Nun wird an zwölf Leuchten im Außenbereich diese Technik von der SWT angewendet. Dazu werden diese im Bereich von der Kreuzung Ehranger Straße bis zum ehemaligen Bahnübergang erneuert.

In der Vergangenheit brauchten die Leuchten eine Leistung von 110 Watt. Um die gleiche Helligkeit auf den Straßen zu erzielen, benötigen die neuen Lampen nur noch 45 Watt. An Strom einsparen kann die Stadt für diesen Bereich nun im Jahr rund 3.100 Kilowattstunden. Christian Rauen, der im Bereich Anlagen und Netze für die Planung des Projektes bei SWT verantwortlich ist, meinte, dass mit dieser Menge Strom ein Zweifamilienhaushalt im Jahr auskommen kann. Die Leuchten sind so ausgesucht worden, dass bei dieser Anordnung genau so hell die Straße ausgeleuchtet wird, wie vorher mit der alten Beleuchtung. Deshalb muss auch nicht der Abstand der Lampenmasten verändert werden.

Noch zu teuer wäre die Umrüstung der gesamten Straßenlampen im Stadtgebiet, weil noch rund 20 Prozent die LED-Leuchten bei der Anschaffung teurer sind. Nur Schrittweise ausgetauscht werden deshalb die LED-Leuchten, nach der Planung der Stadtverwaltung mit der SWT. Erstmals großflächige LED-Lampen werden ab 2012 für die Beleuchtung der Straßen im Baugebiet „Im Freschfeld“ auf der Tarforster Höhe montiert. Von der LED-Technik profitiert nicht nur der Haushalt der Stadt Trier, sondern leistet die SWT damit auch einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Dann langfristig werden die Kosten für die Lampen gesenkt, weil diese nur ein Drittel an Energie benötigen und die Leuchten eine längere Lebensdauer haben als die herkömmlichen Lampen.

Billerbeck: LED-Beleuchtung wird in der Stadt getestet

Freitag, 13. Januar 2012

Foto: flickr.com/lindseywb

LEDs gelten als Leuchtmittel der Zukunft, denn auf lange Sicht schonen sie den Geldbeutel und die Umwelt. Das hat jetzt auch die Stadt Billerbeck erkannt. Ein gemeinsames Pilotprojekt ist gestartet worden in einer Zusammenarbeit von der Stadt, dem Unternehmen „abalight” und dem Energieversorger RWE. Dabei sind die vorhandenen Peitschenmastleuchten in einer Musterstraße umgerüstet worden, und zwar in der Straße „Zu den Alstätten”, die sich von der Straße Hagen bis hin zur Massonneaustraße zieht. Ersetzt wurden durch LED-Tubes die alten Leuchtstoffröhren, die auf ihre Alltagstauglichkeit getestet werden.

Einen ausreichend großen Lichtkegel müssen die Lampen produzieren und auch hell genug sein, denn sehr wichtig ist eine passende Ausleuchtung des Straßenraumes. Michael Schmidt von der RWE, der die LED-Tubes montiert hat, meinte, es muss die Sicherheit von Autofahrern und Fußgänger garantiert werden. Damit sich aber die Anwohner auch nicht gestört fühlen, darf das Licht auch nicht zu hell sein. Im Rahmen eines Pressegespräches bekundetet der Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen der Stadt, dass das auf keinen Fall so ist. Etwa dem bisherigen Bereich entspricht die Helligkeit der neuen LED-Tubes, das haben durchgeführte Messungen ergeben. Ein gutes Zeichen ist, das Anwohner die von der Bürgermeisterin Marion Dirks Anwohner gefragt wurden, keine Veränderung bemerkt haben.

Umgerüstet wurden auf der Teststraße neun Leuchten und damit 18 Lichtröhren. Eine geringe Blendung erfolgt durch diese LED-Tubes und geringer ist auch der Insektenflug. Weitere Vorteile die besonders wichtig sind, ist, dass bei einer Höhe von 50 bis 60 Prozent die Energiekosteneinsparung liegt und eine längere Lebensdauer als die alten Röhren, die LED-Tubes haben. Diese sollten in den nächsten zehn Jahren nicht defekt werden, im Gegensatz zu den alten, die nur von rund vier Jahren eine Lebensdauer aufweisen können. Nur die Röhren mussten getauscht werden, das Innenleben der Leuchten konnte bleiben, deshalb war auch sehr einfach die Montage.

Ob die gesamte Straßenbeleuchtung auf Dauer umgerüstet werden soll, ist eine Überlegung wert, wenn allen Ansprüchen die neuen Leuchtmittel gerecht werden. Sehr hoch sind natürlich die Anschaffungskosten, deshalb erkundigt sich die Stadt, ob für sie Fördergelder für Umrüstungen in Frage kommen könnten.

Hannover: Mit LED-Technik wird der Posttunnel hell beleuchtet

Montag, 09. Januar 2012

Quelle: flickr.com/in-fluenz

Künftig nicht mehr im Dunkeln müssen Fußgänger gehen, die durch den sogenannten Posttunnel entlang der Lister in Hannover spazieren wollen. Damit die Gehwege besser beleuchtet werden, installiert dort die Stadt bis Ende April neue LED-Lampen. Auf die Fußwege fällt nur ein Streulicht, denn Lampen sind bisher nur über den Fahrbahnen angebracht. Von der Stiftung „Lebendige Stadt“, die sich mit der Verschönerung von Städten befasst, wird die neue LED-Beleuchtung
finanziert, die 25.000 Euro kostet.

Der Baurat von Hannover‚ Uwe Bodemann, ist begeistert über diese Unterstützung, denn nun ist es möglich, durch den Einbau von LED-Technik nicht nur Energie zu sparen, sondern auch viel heller die Unterführung zu gestalten. Weil in Zukunft die Gehwege selbst beleuchtet werden, sind diese nicht mehr auf das Streulicht angewiesen, das von der Fahrbahn kommt. Deshalb kann die Stadt nun Kosten einsparen und die Straßenbeleuchtung verringern. Eine Reduzierung von 400 auf 250 Watt ist durch den zusätzlichen LED-Einsatz für die Fußwege möglich. Eine Energieeinsparung von 34.000 Kilowattstunden wird dadurch erzielt. Dagegen steht ein Verbrauch von nur 8.000 Kilowattstunden für die neuen LED-Leuchten. Montiert werden die weiß leuchtenden Strahler an insgesamt 36 Säulen im Tunnel.

Für den Verbindungsgang hat die Stadt zusammen mit „enercity“ (Energieanbieter von Hannover) einen Plan für die Beleuchtung entworfen und sich damit an der Ausschreibung der Stiftung beteiligt. Bei der Ausschreibung „Lebendige Stadt“ ging es um die besten Beleuchtungskonzepte für dunkle Ecken unter Bahnunterführungen. Geradezu vorbildlich hat sich der Posttunnel dafür geeignet, denn dass viele Fußgänger trotz schlechter Ausleuchtung diesen passieren, war unter anderem eine Voraussetzung. Über mehr Licht in dunklen oder düsteren Unterführungen dürfen sich auch Osnabrück und Helmstedt freuen, die von der Stiftung auch den Zuschlag erhalten haben.

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