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Green Photonics Nachwuchspreis an LED-Beleuchtungskonzept vergeben

02. Mai 2012

Ein Konzept für ein nachhaltiges Beleuchtungssystem, von dem ein Musterraum bei der Fa. Durable eingerichtet wurde, entwickelte Freia Irina Mues, Mitarbeiterin der Fachhochschule Südwestfalen. Der Hamburger Schulversuch gab den ersten thematischen Anstoß für die Bachelorarbeit von Frau Mues. Untersucht wurde auf das Leistungsverhalten der Schüler hierbei der Einfluss der Beleuchtung. Die Leistung der Schüler änderte sich je nach Lichtspektrum. Die Entwicklung eines LED-Beleuchtungskonzepts, das nicht nur das Wohlbefinden steigert, sondern energieeffizient und auch der Natur angepasst sein sollte, neben dem Aspekt der Leistungsförderung durch Licht, interessierte sie dabei.

Die Jury des Nachwuchspreises „Green Photonics 2012 – Forschung zu nachhaltigen Lösungen mit Licht“, waren überzeugt von dem Ergebnis ihrer Bachelorarbeit. Zur Förderung der angewandten Forschung wird der Preis vergeben von der Fraunhofer-Gesellschaft. Den dritten Preis erhielt Frau Mues dann auf der diesjährigen Hannover Messe Industrie in der Kategorie Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten. Bescheiden erklärte Frau Mues dazu, dass der Preis die Idee der Arbeit auszeichnet und vom ganzen Team kommt diese Idee. Gemeint sind unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Kuipers von der Fachhochschule Südwestfalen die Mitarbeiter des Forschungsschwerpunktes „Neue Beleuchtungstechnologien“. Wie sich auf das Wohlbefinden, die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Menschen die Spektren des Lichts durch die LED-Beleuchtung auswirken, war die Grundlage ihrer Arbeit. Je mehr diese dem natürlichen Sonnenlicht entspricht, umso positiver wirkt die Beleuchtung auf die Nutzer aus. Dem natürlichen Biorhythmus des Menschen entsprechen sollte also die Beleuchtung.

Für ihre Untersuchungen wählte Freia Irina Mues keine Schule, im Gegensatz zu der Hamburger Untersuchung. Sie entschied sich für einen Musterraum der Auszubildenden bei der Fa. Durable Hunke & Jochheim GmbH & Co. KG in Iserlohn, für ihr Versuchslabor. Ihre Berufsausbildung als Mechatronikerin absolviert hat die 26-jährige im Bereich Werkzeugbau bei Durable. Studiert an der Fachhochschule Südwestfalen hat sie parallel dazu im Verbundstudium Mechatronik. Für sie waren sozusagen die ersten Testpersonen die Azubis bei Durable.

Eine neue Lichtplanung entwickelte sie für ihren Musterraum. Für die Spektralsteuerung der LED-Beleuchtung, die hier aus Rot-, Grün-, Blau- Weißanteilen besteht (für die Hormonausschüttung ist verantwortlich der Blauton), programmierte sie zudem Teile der Software. Sie erklärte, dass das Licht sich verändert durch Veränderung der Farbanteile. Tageszeitabhängig und für den Menschen angenehm steuern lässt sich Lichtspektrum, sowohl die Lichtstärke und auch die Lichtfarbe mit der neuen Lichtsteuerung über Intranet.

Neue LED-Strahler für Shopbeleuchtung

30. April 2012

Eine deutlich stimulierendere Aufgabe als früher hat in der heutigen Zeit die Verkaufsraumbeleuchtung. In angenehmer Atmosphäre soll sie dem Kunden ein Einkaufserlebnis vermitteln und nicht nur zur Inszenierung der Marken und Waren nützlich sein. Eine besondere Rolle zur Ambiente-, Akzent- und Allgemeinbeleuchtung spielt die Beleuchtung im Lebensmittel- und vor allem im Modeeinzelhandel. Eine Reihe neuer LED-Strahler, die die keramischen Halogenmetalldampflampen ablösen könnten, wurden von Philips auf der Light+Building 2012 vorgestellt.

Der LuxSpace Accent und der StyliD Performance sind für die Verkaufsraumbeleuchtung die neuen Glanzlichter. Bei elektrischen Anschlussleistungen von 70 und 61 Watt leisten je nach Ausführung diese LED-Strahler bis zu 4.600 Lumen der StyliD Performance und 3.800 Lumen der LuxSpace Accent. Nur entsprechende keramische Metallhalogendampflampen erreichen diese Werte bislang. Echte Alternativen zur konventionellen Akzentbeleuchtung sind diese neuen LED-Strahler, die damit aktuell Maßstäbe setzen in Supermärkten und Modehäusern bei der Akzentbeleuchtung. Geringe Wartungskosten, optimale Farbwiedergabeindex von Ra. 90 und eine sehr lange Lebensdauer von 50.000 Stunden sind positive Aspekte, die dazu kommen. Eine Infrarot- oder Ultraviolettstrahlung enthält ihr Licht auch nicht.

Unter der Qualität des herkömmlichen Lichts leiden schnell zum Beispiel frische Waren, Kosmetikartikel oder Leder, die nun geschont bleiben. Mit einem Ausstrahlungswinkel von 25, 36 und 60 Grad, sowie mit den Lichtfarben 2.700, 3.000 und 4.000 Kelvin gibt es die neuen LED-Strahler. Bis zu 20 Prozent Energie kann im Vergleich zu ähnlich konventionellen Beleuchtungsanlagen eingespart werden, ist aber von der Anwendung abhängig. Für die Qualität eines Produktes ist in der Modebranche die Gewebetextur ein Indikator, und um mit ihren Kreationen zu begeistern, variieren sie Modedesigner. Die Strahler-Serie StyliD PureDetails hat Philips entwickelt um diese Nuancen hervorheben zu können. Da im Vorteil die LED-Strahler immer sind, aufgrund der erheblich längeren Lebensdauer und der deutlich besseren Energieeffizienz, hielten die LED-Strahler, die auf der Light+Building 2012 vorgestellt wurden, im Vergleich zu Halogenstrahlern stand.

Vor allem für die Warenpräsentationmit geringen Abständen der Lichtquelle zur Ware wie sie beispielsweise in anspruchsvollen Lingerie-, Lederwaren- oder Juweliergeschäften und in Designerboutiquen oft üblich sind, wurden die StyliD PureDetails konzipiert. Der Leuchtenlichtstrom beträgt 1.300 Lumen bei einer Lichtfarbe von 3.000 Kelvin. Angegeben mit einem Index von Ra 90 ist die Farbwiedergabe. Energieeinsparungen von bis zu 40 Prozent sind möglich im Vergleich zu den hier oft verwendeten Halogenreflektorlampen.

Regiolux zeigt neue Voutenbeleuchtung „vakant LED“

28. April 2012

Neue Effizienz mit LED-Technik in die Voutenbeleuchtung bringen und damit die Architektur wirkungsvoll in Szene setzen will Regiolux mit der „vakant LED“. Ausgestattet wird sie entweder mit Fresnel-Linse oder für weiches Licht mit geeister Diffusorscheibe, je nach Bedarf und Anwendung. Um Architektur zielgerecht und präzise in Szene zu setzen, ist ideal für die Voutenbeleuchtung die Fresnel-Linse, denn sie bewirkt eine extrem asymmetrische Lichtverteilung. CREE-LED, die bis zu 96 Lumen pro Watt erzeugen, sorgen für Lichteffizienz. Zwischen Versionen mit einfacher und doppelter Bestückung, die pro Meter die Lichtleistungen von ca. 2000 oder 4000 Lumen bieten, kann gewählt werden. 600 Lumen erzeugt in der einfachen Version schon die kleinste Einheit mit 30 cm Länge. Doch bei einer Länge von 1,5 Metern und doppelter Bestückung die Größte dann 7.300 Lumen.

Eine Homogenität in Bezug des Farbortes in den Lichtfarben Tageslichtweiß (850), Neutralweiß (835) und Warmweiß (827) wird versprochen, denn mit einem externen Treiber ist die „vakant LED“ ausgestattet. Alle Einsatzbereiche werden damit abgedeckt. Für Büros, Shops oder auch Besprechungsräumen sind die Varianten mit Tageslicht oder neutralem Licht geeignet, die zum Beispiel auch Oberlichter simulieren können. Eine angenehme Raumatmosphäre in Wellnessbereichen, Hotels oder Restaurants wird verbreitet mit Versionen mit warmweißem Licht.

Das Stecksystem „gesisMini“ von Wieland verwendet untereinander die Leuchte aus natureloxiertem Aluminium, die zudem die die Schutzklasse III 24V SELV erfüllt. Leicht bei Kurven und Ecken lassen sich die Einheiten aneinander koppeln mit dem „Flexilink“. Realisierbar sind mit einer Gesamt-Anschlussleistung von 240 Watt Leuchtenketten mit bis zu 14 m, diese benötigen auch nur einen Treiber. Für eine 20° Montage, die noch weiter in den Raum das Licht strahlen lässt, aber auch für eine liegende oder stehende Anbringung, eignet sich das einfache Clip-System. Auch in andere Lichtfarben, Längen oder Lichttechniken bietet Regiolux die „vakant LED“ an.

Über 20 Jahre lang soll LED-Lampe von Philips leuchten

24. April 2012

Foto: Philips

Eine neuartige LED-Lampe ist seit kurzer Zeit auf dem US-Markt zu erwerben. Die Birne soll nicht nur natürliches angenehmes Licht verbreiten, sondern zwei Jahre lang leuchten bei einer Leistung von zehn Watt. Gewonnen hat den mit zehn Millionen Dollar dotierten L-Price im Vorjahr, der vom US-Energieministerium ausgeschrieben wurde, der niederländische Hersteller Philips mit dieser Innovation. Keine große Überraschung ist es, dass diesen Preis der holländische Konzern gewonnen hat, denn als einziges Unternehmen hat er daran teilgenommen, wegen den extrem strengen Vorgaben des U.S. Department of Energy.

Innerhalb eines Jahres muss der Verkaufspreis für die LED-Birne unter 22 Dollar fallen, damit der Konzern auch das Preisgeld einstecken kann. Auf die hochwertige Qualität der Dioden und Chips bezieht sich der Hersteller, denn der unverbindliche Verkaufspreis liegt momentan bei 50 Dollar. Investiert wurden in die Entwicklung enorme Summen, und der Lichttechnik-Experte der TU Berlin, Stephan Völker erklärte, dass diese dann günstiger werden, je mehr verkauft werden. Weite Teile des Marktes wird langfristig die LED-Technik übernehmen, doch nüchtern betrachtet werden muss das trotzdem. Eine Rolle spielen auch mittelfristig konventionelle Lichttechniken. Da aber die LED-Lampen weitaus effektiver beleuchten können, sei allerdings der Mehrwert nicht zu unterschätzen.

Glühbirnen, die mehr als 40 Watt haben, sind auch ab 2014 in den USA verboten und nicht nur in der EU. Leuchten soll die Philips-LED-Lampe über 30.000 Stunden, das sind über 20 Jahre, wenn sie täglich vier Stunden benutzt wird. Sie ist auch effizienter als die umstrittene Energiesparlampe, denn sie hat nur 10 Watt. Auch können aus der Birne keine giftigen Quecksilberdämpfe entschwinden. Kaum einen Cent verdiente Philips mit LEDs noch vor drei Jahren, doch gut 20 Prozent der US-Verkäufe machen sie nun laut Crawford aus. Eine weniger effiziente LED-Birne wie die Siegerlampe erschien schon 2010. Perfektioniert worden ist die Lampe nun durch eineinhalb Jahre langer Forschung. Der Philips-Boss freut sich, denn drei bis fünf Jahre ist nun die erreichte Technik anderen voraus. Noch ist aber unbekannt, wenn die Lampe auf dem europäischen Markt zu finden ist.

Auf LED-Technik wird in Papenburg umgerüstet

23. April 2012

Begonnen hat nun der Austausch der im Stadtgebiet von Papenburg installierten alten Quecksilber-Hochdrucklampen. Diese werden ersetzt durch hochmoderne und effiziente LED-Leuchten. Konsequent auf die Modernisierung ihres Straßenlaternennetzes setzt die Stadt und sie ist auch eine der ersten Städte im Nordwesten. Auf LED-Technik werden in Papenburg bis Mitte Mai 385 Straßenlampen im ersten Abschnitt umgerüstet, nach den Angaben der Kommune. In einer zuvor stattgefundenen Ausschreibung hat der Oldenburger Energieversorger EWE den Zuschlag für die Umrüstung erhalten. Nun wird Bauabschnitt für Bauabschnitt von den Mitarbeitern des Energieversorgers Schritt für Schritt abgearbeitet.

In die neue Straßenbeleuchtung investiert die Stadt rund 200.000 Euro. Die Kommune erhält einen Zuschuss von rund 40 Prozent aus einer Förderung des Bundesumweltministeriums. Es können aber in diesem Jahr nicht alle 1.700 alten HQL auf moderne LEDs umgerüstet werden, doch soll das Projekt bis 2014 abgeschlossen sein. Im Jahr kann dann die Stadt nach erfolgter Umrüstung mehr als 80.000 Euro an Energiekosten einsparen.

Nach eigenen Angaben der Stadt sollen schon nach der Umrüstung der 385 Leuchtkörper in diesem Jahr die Energiekosten um 18.000 Euro niedriger sein, denn es werden dadurch rund 78.000 Kilowattstunden eingespart. Weitere 345.000 Kilowattstunden weniger Energie verbrauchen wird die Stadt für die städtische Straßenbeleuchtung nach der Umrüstung der restlichen 1.700 HQLs, die abschnittsweise durchgeführt wird. Pro Jahr werden noch einmal rund 80.000 Euro die Kosten laut einer Mitteilung der Verwaltung für Papenburg eingespart. Auch die Wartungskosten werden durch die moderne LED-Technik geringer, ein weiterer positiver Nebeneffekt für die Stadtkasse bedeutet dies.

Bei der Straßenbeleuchtung Energie sparen mit LED-Laternen

22. April 2012

Foto: SWT Trier

In der Straßenlaterne von morgen steckt innen moderne Hochtechnologie, auch wenn sie bei Bedarf von außen, wie die von heute aussieht. Viele alte Straßenlaternen werden mit LED-Technologie bestückt, denn die Leuchtdioden sind auch in diesem Sektor auf dem Vormarsch. Dafür sprechen besonders die Vorteile dieser Entwicklung beim Energieverbrauch.

In der Stadt Ludwigshafen ist Frank Bodenhaupt bei der Straßenbeleuchtung für über 24.000 Lampen verantwortlich. Gesetzt hat er sich klare Ziele. Die durchschnittlichen Kosten für eine Straßenlampe wollte er pro Jahr von 130 auf 80 Euro senken, um die Stadtkasse zu entlasten. Stolz erklärt er, dass er dies auch geschafft hat. Dass aber noch mehr drin ist, weiß er auch, deshalb hat er für eine Testphase 100 Lampen auf LED-Technologie umgerüstet.

Klar auf der Hand liegen die Vorteile der LED-Leuchten. Sehr genau elektronisch abgestimmt werden kann eine LED, weil das weiße Licht meistens eine bessere Qualität wie Energiesparleuchten aufweisen kann. Auch rund auf die Hälfte können in der Regel die Energiekosten reduziert werden, meint Bodenhaupt. Nicht nur an dem viermal besseren Wirkungsgrad von LEDs liegt dies, sondern kann sich besser an die Straßensituation die LED-Leuchte anpassen. Mit der LED-Technologie kann zudem in einer Straße die Anschlussleistung auf ein Minimum gebracht werden, nicht nur weil mit der Anzahl der LEDs die Anschlussleistung zu regulieren ist, sondern auch weil sie dimmbar ist. Je nach Verkehrslage wird mehr oder weniger Licht benötigt und ob die Straßen am Abend leer sind oder voll befahren, die konventionelle Straßenbeleuchtung leuchtet immer mit voller Leistung. Aber auch das Aussehen der Straßenbeleuchtung ist für viele Anwohner wichtig. Auf die schönen Laternen bei einer Gasbeleuchtung wollen viele Bewohner nicht verzichten und kaum vom Original zu unterscheiden sind die Ersatzlampen der LED-Leuchten.

Ein großes Problem bleibt trotz aller Vorteile, denn sehr teuer sind Straßenlampen mit LED-Technologie. Oft erst nach Jahren rechnen sich die geringen Wartungskosten und der sinkende Energieverbrauch. Auch wenn bis 2015 noch viele Straßenlampen mit Quecksilber-Dampfleuchten ausgetauscht werden müssen haben leider viele Kommunen kein Geld für eine Umrüstung. Weniger effiziente aber billigere Ersatztechnologie beschaffen sich deshalb viele Kommunen.

Mit LED-Strahler werden im Bergwerk Mineralien angeleuchtet

19. April 2012

Im Bergwerk in Neubulach ist die neue Besuchersaison angelaufen. Ein neues tolles Highlight erwartet dabei die Gäste des Hella-Glück-Stollens. Viel mehr Licht in das Dunkel des Untertagebaus bringt mit einem neu gestalteten Beleuchtungskonzept die Stollengemeinschaft der historischen Bergwerke Neubulach. In das richtige Licht gesetzt werden unter anderem die vielen spektakulären Mineralvorkommen im Gestein mit mehr als 100 LED-Lampen. Der Vorsitzende der Stollengemeinschaft Christian Proß erläutert zudem, dass dadurch auch besser zur Geltung die Besonderheiten der Gesteinsformationen kommen – aufgrund der punktuellen Anstrahlung. Auch für größere Gruppen ist die verbesserte Lichtsituation von Vorteil, meint Proß. Da der Stollengang sehr eng ist, könnten bisher viele Besucher nur akustisch diese Ausführungen wahrnehmen. Doch besteht jetzt im Vorbeilaufen die Möglichkeit, diese Stellen ebenfalls genau zu betraten, dank der neu eingebauten LED-Strahler.

In die Verbesserung und Aufwertung des Hella-Glück-Stollens hat der Verein mehr als 33.000 Euro investiert. Doch wurden die Installationskosten im Rahmen gehalten, weil mit viel Eigenleistung gearbeitet wurde. Mit dem großen Engagement der Mitglieder des Vereins konnten gerade die alten Kabelkanäle und Lampen ausgebaut und die neuen Leitungen verlegt werden, berichtet der Vorstand.
Damit überhaupt diese Erneuerung der neuen Beleuchtung stattfinden konnte, sind im Vorfeld Feste und Veranstaltungen durchgeführt worden, um das Projekt zu finanzieren. Angespart worden sind auch für das jetzt realisierte Ziel, Erlöse aus den weiter zurückliegenden bergmännischen Weihnachtsmärkten. Der Vorsitzende der Stollengemeinschaft meint zu den Aktivitäten, dass weiter die Attraktionen Bergwerk entwickelt werden soll und dazu werden weitere Ideen in Aussicht gestellt.

LED-Leuchte für den Einsatz im Gleisbau

18. April 2012

Verschiedene Teilaufgaben des gesamten Gleisbau- und Gleisinstandhaltungsprozesses werden bei Gleisbauzügen von Einzelfahrzeugen erfüllt. Damit die Arbeiten zügig durchgeführt werden, erfolgt meistens rund um die Uhr der Einsatz.

Eine sehr wichtige Rolle spielt deshalb für den Nachteinsatz das Thema Beleuchtung. Zum einen ist die Sicherheit des Personals sehr wichtig und zum anderen die generelle Ausleuchtung der Arbeitsstelle. Speziell für die Ausleuchtung von Trittstufen und Laufwegen bietet die Firma Escha TSL robuste LED-Lampen an. Direkt in eine Stufe integrieren lassen sich diese Leuchten, die problemlos Tritte und Steinschläge aushalten. Interessant für raue Einsatzbereiche wie auch den Gleisbau werden LED-Leuchten durch die verbesserte Umsetzung in robuste Leuchtengehäuse und die höheren Leistungen der Leuchtdioden. Auch das Thema Umweltschutz spielt dabei eine Rolle aufgrund des extrem niedrigen Energiebedarfs im Vergleich zu den herkömmlichen Leuchtmitteln.

Besonders Konturen werden im Gleisbau hervorgehoben durch die verwendeten kaltweißen LEDs. Um sich dann sicher an und auf Fahrzeugen zu bewegen, wird auch bei schwierigsten Wetterbedingungen dem Personal ausreichend Helligkeit geboten. Da in den verschiedensten Klimazonen die Fahrzeuge zum Einsatz kommen, müssen diese auch bei allen extremen Wetterbedingungen funktionieren. Besonders gegen Klimaeinflüsse dicht und geschützt ist die Elektronik der Leuchten durch ein spezielles Vergussverfahren und der robusten Gehäusetechnik. Eine extrem hohe Belastung für die Elektronik sind Schwingungen und Schläge, und es kann zum Ausfall eines Gerätes früher oder später kommen. Ist dies bei einer Leuchte besonders bei Nacht der Fall, so kann unter Umständen eine ausreichende Ausleuchtung des Arbeitsplatzes nicht mehr gewährleistet werden und dies kann zu Einschränkungen des Arbeitsprozesses führen. Das passende Leuchtmittel muss besorgt und getauscht werden, damit die Leuchte wieder instand gesetzt wird. Das Gehäuse der Leuchte muss geöffnet und die Dichtungen gereinigt werden. Oft während des laufenden Betriebes müssen diese Arbeiten durchgeführt werden, damit der Prozess weitergeht. Aufgrund defekter Leuchtmittel sollen Wartungsarbeiten bei den LED-Leuchten von Escha TSL entfallen, denn diese sind so konstruiert, dass sie die vom LED-Hersteller garantierte Betriebsstunden erreichen. Außerdem muss diese nicht zusätzlich unter ein Blech montiert werden, weil sie über einen einseitigen LED-Lichtaustritt verfügt. Sie ist für extreme Einsatzbedingungen geeignet, denn sie besteht komplett aus eloxiertem Aluminium und benötigt deshalb auch kein zusätzliches Schutzgehäuse. Geschützt ist auch durch ein stabiles Einscheiben-Sicherheitsglas die LED-Optik.

Offenbach stellt auf sparsame LED-Leuchten um

16. April 2012

Quelle: flickr.com/Nuon Deutschland

Nicht nur lange halten sollen sie, sondern auch zuverlässig und sparsam sind sie, die LED-Leuchten. Im Lauterborn in Offenbach werden sie nun großflächig zum Einsatz kommen, für drei Jahre sind sie vom Energieversorger EVO getestet worden. Doch sind diese auch nicht schädlich für die Insekten?

Bei seiner Aussage, LED ist Ok bleibt aber der Wuppertaler Stadt- und Lichtplaner Jochen Karow. Für die Umrüstung städtischer Straßen-, Platz- und Parklaternen auf die Leuchtdioden-Technik wirbt der Fachmann. Geteilt wird diese Ansicht auch vom Naturschutzbund (Nabu) Deutschland. Ganz wenige Insekten werden vom neutral-weißen Licht angelockt, noch besser ist es bei warm-weißem Licht, weil dieses kaum in einem Lichtspektrum strahle. Weiter heißt es von Seiten des Nabu, dass Vögel und Fledermäuse geschützt werden, denn LED-Licht kann zielgenau gesteuert werden und ist fast verlustfrei zu dimmen. Das bringt auch bei der Nachtabsenkung Einsparpotenziale.

In leicht grün schimmerndes Licht tauchen noch heute im Stadtteil Lauterborn die HQL-Lampen, deren Betrieb ab 2015 gesetzlich verboten ist. Einem alten Stadtverordnetenbeschluss von vor 14 Jahren zufolge sollen sparsame Lampen straßenweise bei der Erneuerung zum Einsatz kommen. Doch wird nun flächendeckend in diesem Jahr begonnen alle 258 Koffer- und 281 Pilzleuchten auf die energieeffiziente LED-Technik umzurüsten, mit Blick auf das HQL-Verbot. Schwächer beleuchtet werden die Anliegerstraßen und stärker die Zufahrtsstraßen. Um ein homogenes Gesamtbild zu erhalten, wurde im Stadtparlament beschlossen, die Masten und Standorte beizubehalten und schrittweise die Leuchten nur von einem Hersteller auszuwechseln. Besonders für die großflächige Umrüstung auf die moderne Beleuchtungs-, Steuer- und Regeltechnik eignet sich nach Einschätzung der Stadt für Lauterborn, weil der 44 Hektar große Stadtteil schon fast eine abgeschlossene Einheit darstellt mit dem Stadtwald und den Hauptverkehrsstraßen.

Die Kosten für die Umrüstung liegen bei 450.000 Euro. Davon beantragt sind aus dem Förderprogramm „Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung“ des Bundesumweltministeriums 112.000 Euro. Die Kosten für einen Umrüstung auf Natriumdampf-Leuchten würde 312.000 Euro betragen, doch würde die Stadt keine Fördermittel dafür erhalten. Schon nach fünf Jahren soll sich der Umstieg auf die teureren aber sparsamen und langlebigen LED-Leuchten amortisiert haben. Gegenüber den NAV liegt die Energieeinsparung bei über 20 Prozent und sogar bei 90 Prozent gegenüber den HQL. Selbst der CO2-Verbrauch wird viel niedriger, denn bei 220.000 Kilogramm liegt diese Einsparung.

Bernau plant neue LED-Lampen

13. April 2012

Foto: flickr.com/Dominic's pics

Etwa 162 Straßenlampen, einige mit Seilüberspannung, aber die meisten auf Holz- oder Stahlmasten, gibt es in der Gemeinde Bernau. Auf moderne LED-Technik umgerüstet werden könnten diese speziell aus Energiespargründen. In der letzten Sitzung des Gemeindesrats ist darüber beraten worden.

Etwa bei 100.000 Euro würden die Kosten für die Umrüstung aller Lampen liegen. Mit Blick auf ein neues Feuerwehrauto und auf die Sanierung des Kurhauses könne sich die Gemeinde diese Kosten im Moment nicht leisten, meinte der Bürgermeister Rolf Schmidt. Da aber ab 2015 die HQL-Lampen mit Quecksilberdampf nicht mehr verwendet werden können, sollen immer nur die defekten Lampen auf LED-Technik umgerüstet werden, laut einem Vorschlag des Energiedienstes. Dies kommt der Gemeinde entgegen. Rund drei bis fünf Jahre würde dann die Umrüstung dauern, die dann Zug um Zug geschehen würde. Der Austausch wäre auch kostenlos, was ein Vorteil für die Gemeinde ist.
Für eine LED-Technik sprechen der Stromverbrauch und die Lebensdauer.

Im Jahr müssen derzeit für die Unterhaltung der alten Lampen 5.000 Euro und etwa 10.000 Euro an Strom gerechnet werden, das dann insgesamt Kosten von 15.000 Euro sind. Nur ungefähr zwei Jahre, etwa 6.000 bis 9.000 Stunden, brennt eine HQL- Leuchte. Die rechnerischen jährlichen Stromkosten betragen rund 9.000 Euro, wenn angenommen wird, dass diese im Durchschnitt acht Stunden am Tag brennen. Dagegen eine Lebensdauer von 50.000 Stunden hat eine LED-Lampe. Wenn alle 162 Leuchten umgerüstet wären, würden dann 2.800 Euro die jährlichen Energiekosten betragen. Der kostengünstige Unterhalt und die lange Lebensdauer seien also die Vorteile der LED-Lampe. Die Lichtrichtung könne vorgegeben werden, einen sehr guten Lichtaustritt haben sie, eine hohe Leuchtdichte, sie sind insektenfreundlich und außerdem sehr hell – das alles spricht für eine LED.

Die Ersatzteilversorgung wäre noch nicht sehr genau und die Technik ist noch recht teuer, was als Nachteile von der Gemeinde genannt wurde.
Doch wird sich das Gremium für ein Modell entscheiden unter den angebotenen LED-Leuchten. Die vorhandenen Masten können weiterhin verwendet werden, so dass die Kommune für eine Lampe 500 Euro berappen muss. Dass die Lampen sukzessive ausgetauscht werden sollen, ist vom Rat beschlossen worden.

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